Der CDU-Stadtverband Böblingen trauert um Volker Derichsweiler. "Deri", wie er ebenso liebe- wie respektvoll genannt wurde, ist im 83. Lebensjahr nach längerer Krankheit gestorben.

Paul Nemeth, CDU-Landtagsabgeordneter und langjähriger Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Böblingen, würdigte seinen verstorbenen Weggefährten als "tapfer, aufrecht und zupackend. Volker Derichsweiler galt weit über die Stadtgrenzen Böblingens hinaus als Original im  besten Sinne des Wortes. Ein Mann, ein Wort - das war stets Deris Devise. Danach handelte er konsequent und unerschrocken", betont Nemeth in einem Nachruf.


17 Jahre lang, von 1987 bis 2004, gehörte Volker Derichsweiler dem Böblinger Gemeinderat und verschiedenen Ausschüssen, Verbandsversammlungen und dem Aufsichtsrat der Böblinger Therme GmbH an. Von 1994 bis 1999 vertrat er die Interessen der Bürgerinnen und Bürger zudem im Kreistag. Für sein umfangreiches und erfolgreiches Wirken als Unternehmer, Kommunalpolitiker, sein breitgefächertes soziales und sportliches Engagement sowie seinen beständigen Einsatz für den Tierschutz wurde er 2004 wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Über drei Jahrzehntelang war er mit seinem Unternehmen tragende Säule der Logistik des Aschermittwoch-Fischsuppenessens. Auch zum Gelingen der "Mangoaktion" trug er seit 1989 mit logistischen Leistungen wesentlich bei. Überdies begleitete er ins russische JaroslawlHilfstransporte, um Medikamente und andere, sehnsüchtig dort erwartete Güter zu liefern.


Seit 1973 war der Verstorbene Mitglied der Radsportgemeinschaft (RSG) Böblingen, in der er von 1974 an das Amt des Vorsitzenden zehn Jahre lang bekleidete. 1985 wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. In seiner Zeit als langjähriger Präsident des Deutschen Tierschutzbundes im Landkreis Böblingen sammelte er nicht weniger als rund fünf Millionen Euro an Spendengeldern ein. Auch als Mitglied im Liederkranz, in der Stadtkapelle und im Hegering war der passionierte Waidmann und Heger und Pfleger von Natur, Wald und Wild ausserordentlich geschätzt.


1982 wurde Volker Derichsweiler für seine Verdienste um den Sport mit der Ehrenplakette in Silber der Stadt Böblingen ausgezeichnet. Vom Württembergischen Radsportverband erhielt er die Ehrennadel in Silber, die Ehrennadel in Gold mit Kranz wurde ihm von der RSG  Böblingen verliehen. Für Volker Derichsweiler war es selbstverständlich, daß er nicht zuletzt im Jahr 2005 auch zu den Gründungsstiftern der Bürgerstiftung Böblingen zählte.

"Volker Derichsweiler verfügte über einen geradezu ansteckenden, nie versiegenden Humor, eine authentische Urwüchsigkeit und einen nie versiegenden unerschütterlichen Optimismus. Sein steter Einsatz für die Gemeinschaft und damit für die Menschen wird unvergessen bleiben. Nicht nur die CDU wird Deri vermissen. Unser Mitgefühl, aber auch auch unsere große Dankbarkeit gelten seiner Frau sowie seinen Kindern mit ihren Familien", erklärt Paul Nemeth.

„Wir werden Volker Derichsweiler stets ein ehrendes Andenken bewahren“ erklären die CDU Stadtverbandsvorstandsvorsitzenden Dr. Alissa Geisinger und Pascal Panse und der CDU Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz abschließend. 

Pressemitteilung vom 16. Dezember 2020. Der Böblinger CDU-Landtagsabgeordnete Paul Nemeth bietet den Bürgerinnen und Bürgern am Dienstag, den 22. Dezember von 17.00 bis 18.00 Uhr eine telefonische Bürgersprechstunde an.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Fragen und Anregungen an den CDU-Landtagsabgeordneten zu wenden. „Auch in Zeiten der Corona-Pandemie ist es mir wichtig, den direkten Draht zu den Bürgerinnen und Bürgern zu halten“, betonte Nemeth.

Um vorherige Anmeldung wird zur besseren Koordination gebeten. Das Büro von Paul Nemeth steht dazu per E-Mail anDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und telefonisch unter der Nummer 0711/2063-8134 zur Verfügung. Der CDU-Landtagsabgeordnete ruft dann zur vereinbarten Zeit zurück.

Vier Tage lang dauerte es nach dem Brand am 3. Dezember im Restmüllheizkraftwerk Böblingen, bis die verschiedenen beteiligten Feuerwehren den Brand trotz größter Anstrengungen endgültig unter Kontrolle hatten. Der Böblinger CDU-Landtagsabgeordnete Paul Nemeth will nach diesem mehrtägigen Brand daher nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. „Nach solch einem Vorfall stellen sich Fragen. Gerade auch im Hinblick auf die geplante Erweiterung der Anlage um eine Klärschlammverbrennungsanlage inklusive Phosphorrückgewinnung. Unter anderem danach, weshalb die Brandschutzmaßnahmen im Restmüllheizkraftwerk nicht gegriffen haben und was die während des Brandes freigesetzten Schadstoffe für das Schutzgebiet Glemswald und die weitere Umwelt für Folgeschäden haben könnten“, machte Paul Nemeth deutlich. Antworten in dieser Sache erhofft er sich von den Umwelt- und Gesundheitsbehörden des Landratsamtes und des Landes.

Als am Morgen des 3. Dezembers ein Müllfahrzeug seine Ladung in den Müllbunker des Böblinger Restmüllheizkraftwerks kippt, kommt es zum Brand. Vier Tage braucht es, bis es den Feuerwehren gelingt, den Brand in der dem Zweckverband Restmüllheizkraftwerk Böblingen (RBB) gehörenden Anlage endgültig zu löschen. Erst dann heißt es, Feuer aus. Für Paul Nemeth eine lange Zeitspanne. „Es hat sich gezeigt, wie unberechenbar Brände in solchen Anlagen sein können. Ich bin besorgt, dass es trotz modernster Technik und hochkompetenten Feuerwehren so lange dauerte, bis der Brand gelöscht war. Dieser Vorfall wirft Fragen auf“, sagt der Böblinger CDU-Landtagsabgeordnete, der sich die Antworten darauf in erster Linie von den Umwelt- und Gesundheitsbehörden des Böblinger Landratsamtes und des Landes Baden-Württemberg erhofft.

In erster Linie wissen möchte Paul Nemeth, warum die Brandschutzmaßnahmen des RBB nicht gegriffen haben. „Aus meiner Sicht darf in solchen Anlagen überhaupt erst gar nicht das Risiko eintreten, dass etwas in Brand gerät. Geschweige denn, dass es dann vier Tage lang vor sich hin brennt“, so Nemeth. Bedenken hat der CDU-Politiker zudem, dass in diesem Zeitraum kontaminiertes Löschwasser in die Erde gelangt sein könnte oder dass sich in Form der weithin sichtbaren Rauchsäule giftige Schadstoffe ungehindert in der Umwelt verbreitet haben. „Der angrenzende städtische Glemswald von Böblingen und Sindelfingen ist ein beliebtes Naherholungsgebiet für die Bürgerinnen und Bürger. Ich möchte erfahren, ob der Brand im Restmüllheizkraftwerk für den Glemswald und die weitere Umwelt Folgen hat“, machte Paul Nemeth deutlich und regte an: „Ich halte es in solch einem Fall für notwendig, dass Umweltexperten zur Rate gezogen werden, die durch Messungen vor Ort zeitnah Messdaten hinsichtlich möglicher Schadstoffe liefern können“.

Wichtig ist dem Böblinger CDU-Landtagsabgeordneten eine lückenlose Aufklärung des Brandes im Restmüllheizkraftwerk auch hinsichtlich der geplanten dortigen Erweiterung: „Hier soll eine weitere Anlage für die Verbrennung von Klärschlamm und eventuell auch für die Rückgewinnung von Phosphor entstehen. Gerade im Hinblick auf das jetzt erst nach mehreren Tagen gelöschte Feuer möchte ich wissen, was der RBB für Brandschutzmaßnahmen vorgesehen hat. Denn durch den Bau von neuen geplanten Industrieanlagen entstehen für Mensch und Tier bei möglichen weiteren Vorfällen zusätzliche Gefahren beim Austreten von giftigen Dämpfen“, so Paul Nemeth.

Die anhaltende Corona-Pandemie beschäftigt die Menschen nach wie vor. Das zeigte sich auch bei einer vom CDU-Kreisverband Böblingen initiierten Online-Konferenz, bei der sich interessierte Bürgerinnen und Bürger zuschalteten. Die Online-Konferenz wurde gemeinsam mit dem Böblinger CDU-Landtagsabgeordneten Paul Nemeth, der Leonberger CDU-Landtagsabgeordneten Sabine Kurtz, dem Böblinger CDU-Bundestagsabgeordneten Marc Biadacz sowie dem CDU-Landtagskandidaten für den Wahlkreis Böblingen-Sindelfingen-Schönbuch, Matthias Miller, veranstaltet. Einig waren sich die Teilnehmer der Diskussion dabei primär in einem Punkt: In Zeiten von Corona kommt es ganz besonders auf eine große Solidarität innerhalb der Gesellschaft an.

„Die Stimmung in Berlin ist derzeit angespannt, weil niemand genau weiß, wie sich die Pandemie in den nächsten Wochen entwickeln wird. Sicher ist, dass die vielen Hilfsmaßnahmen, wie die Erhöhung und Verlängerung der Kurzarbeit, der erleichterte Zugang zur Grundsicherung oder die Überbrückungs- und Novemberhilfen, welche auf den Weg gebracht wurden um gut aus der Krise zu kommen, auch punktgenau dort eingesetzt werden müssen, wo sie den betroffenen Menschen und Branchen wirklich helfen“, machte Marc Biadacz zu Beginn der rund zweistündigen CDU-Videokonferenz zum Thema Corona deutlich. Erfreulich sei, dass die Freigabe eines Impfstoffes näher rücke. „Anfang November haben die Ständige Impfkommission, der Deutsche Ethikrat und die Wissenschaftsakademie Leopoldina eine gemeinsame ´Empfehlung für einen gerechten und geregelten Zugang zu einem COVID-19-Impfstoff´ vorgestellt. Eine künftige Impfstrategie muss nachvollziehbar sein und klar aufzeigen, wann wer geimpft werden kann. Eine Impfpflicht wird es dabei nicht geben“, berichtete der Böblinger CDU-Bundestagsabgeordnete von den aktuellen politischen Diskussionen in Berlin. 

Paul Nemeth stellte heraus, dass es hinsichtlich der momentan erarbeiteten Impfstrategie auf eine große Solidarität innerhalb der Bevölkerung ankommen werde. „Ganz zentral entscheidend wird sein, ob es ein hohes Maß an Verständnis geben wird. Denn kranke und ältere Menschen sowie Leute in medizinischen und pflegerischen Berufen sollten früher geimpft werden als andere“, sagte der Böblinger CDU-Landtagsabgeordnete. „In Sachen Finanzen belastet die Corona-Pandemie Bund, Länder und Kommunen indes gleichermaßen. Und mit jedem Tag wird es etwas schlimmer. Corona wird daher auf verschiedenen Ebenen Teil unseres Lebens bleiben, auch wenn das Virus irgendwann hoffentlich an Bedeutung verlieren wird“, so Paul Nemeth weiter. 

Sabine Kurtz zeigte sich erleichtert darüber, dass es bisher gelungen sei, flächendeckend genug Intensivbetten zur Verfügung zu haben. Außerdem betonte sie: „Wir müssen das Virus weiterhin sehr ernst nehmen. Daneben müssen wir aber auch so weit wie möglich unsere vorhandenen Strukturen in der Arbeitswelt und im Bildungsbereich aufrechterhalten. Denn Routinen, Strukturen und soziale Kontakte geben den Menschen Halt im Leben. Beispielsweise nur noch auf Home-Office zu setzen halte ich nicht für den richtigen Weg“, so die Leonberger CDU-Landtagsabgeordnete. Diesen Spagat zwischen Pandemiebekämpfung und Erhalt der alltäglichen Abläufe zu gewährleisten, sei für alle Politiker und Politikerinnen eine maximale Herausforderung. „Überall für Zufriedenheit zu sorgen, ist kaum zu bewerkstelligen“, bedauerte Sabine Kurtz. 

Matthias Miller, der CDU-Landtagskandidat für den Wahlkreis Böblingen-Sindelfingen-Schönbuch, machte klar, dass Online-Diskussionen wie diese wichtig für Politiker seien, um sich von den Sorgen und Nöten der Bürgerinnen und Bürger ein besseres Bild machen zu können. „Wir haben heute Leute aus verschiedenen Generationen und verschiedenen beruflichen Sparten sozusagen an einen Tisch gebracht. In so einer gemeinsamen Diskussion wächst auch das Verständnis für die Lage des jeweils anderen. Und genau dieser Austausch ist immens wichtig, wenn es auch in den nächsten Wochen und Monaten darum geht, sich der Pandemie gemeinsam entgegenzustellen“, machte Miller deutlich.

Dass der Schuh in Zeiten von Corona an ganz unterschiedlichen Stellen drückt, wurde im ausführlichen digitalen Austausch zwischen den Politikern und den Bürgerinnen und Bürgern einmal mehr deutlich. Während auf der einen Seite Sorge über die Verfügbarkeit eines Impfstoffes besteht, treibt andere das Ansteckungsrisiko in überfüllten Schulbussen um.

Auf Einladung unseres CDU-Landtagskandidaten Matthias Miller sowie des Bundestagsabgeordneten Michael Hennrich trafen sich am vergangenen Freitag knapp 100 interessierte Teilnehmer zu einer Online-Videokonferenz mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn MdB. Auch aus unserem CDU Ortsverband Böblingen schalteten sich eine Reihe an Mitgliedern zu der Veranstaltung zu. Minister Spahn schilderte kurz aktuelle Lage in Berlin, anschließend war rund eine Stunde Zeit für die Fragen der Teilnehmer. Gemeinsam diskutierten wir über die Impfstoffforschung, das Abwägen der Politik in der Corona-Pandemie und unseren weiteren Weg durch die Krise. Als CDU Ortsverband Böblingen bedanken wir uns bei Minister Spahn für die schlagfertigen Antworten und das stets besonnene Agieren in der aktuellen Pandemie. Dem Schlussappell des Ministers und unseres Landtagskandidaten Matthias Miller können wir uns restlos anschließen: Bitte bleiben Sie weiterhin nach Möglichkeit zu Hause und reduzieren Sie Ihre sozialen Kontakte. Nur gemeinsam können wir diese Krise meistern. Halten wir uns weiter zusammen an die Regeln und feiern wir dieses Jahr so hoffentlich gesundes Weihnachtsfest im kleinen Familienkreis.

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