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Rund 80 Mitglieder der CDU im Kreis Böblingen diskutierten am Abend des 9. Januars in einer Videokonferenz den anstehenden CDU-Bundesparteitag am 15. und 16. Januar. Auf diesem werden die 1.001 Delegierten den neuen Parteivorsitzenden der CDU Deutschlands sowie den gesamten Bundesvorstand neu wählen. Die kommissarische Kreisvorsitzende Brigitte Schick begrüßte zur Diskussionsveranstaltung neben den zahlreichen anwesenden Mitgliedern insbesondere die drei Delegierten des CDU-Kreisverbands: Landtagsvizepräsidentin Sabine Kurtz MdL, den Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz MdB sowie den Landtagskandidaten Matthias Miller. Der CDU-Kreisverband Böblingen wählte sie im Juli 2019 auf einem Kreisparteitag in Steinenbronn für zwei Jahre zu Delegierten für den Bundesparteitag. „Eigentlich hätte der Bundesparteitag bereits im Dezember in der Messe Stuttgart stattfinden sollen“, hob Brigitte Schick in ihrer Begrüßung hervor, „pandemiebedingt wird die CDU nun als erste Partei in Europa einen vollständig digitalen Parteitag mit Neuwahlen abhalten.“

 

Fortsetzung der konstruktiven Debattenkultur vor Wahl des Bundesvorstands

Wie bereits vor dem CDU-Bundesparteitag 2018 sollten in der Veranstaltung vor allem die Mitglieder der Kreis-CDU zu Wort kommen, um den drei Delegierten ihre Einschätzung über die Kandidaten Armin Laschet, Friedrich Merz und Dr. Norbert Röttgen mitzuteilen. Zu Beginn der Diskussion betonte Sabine Kurtz: „Wir können stolz darauf sein, dass die CDU als letzte Volkspartei ein so kompetentes Kandidatentableau vorweisen kann. Als Delegierte ist uns heute wichtig, die Impulse der Mitglieder im Kreis mitzunehmen, um am kommenden Wochenende eine gute Entscheidung treffen zu können.“ Rund eine Stunde lang diskutierten die Mitglieder angeregt, doch stets fair, über die unterschiedlichen Qualitäten und Vorzüge der drei Kandidaten.

„Vom anstehenden Parteitag soll ein Aufbruch ausgehen“, fasste Marc Biadacz die abschließend Diskussion zusammen, „als CDU wissen wir um unsere Verantwortung für das Land – gerade in der aktuellen Zeit. Alle drei Kandidaten haben das nötige Rüstzeug, um unsere Partei zu führen.“ Matthias Miller bedankte sich für die zahlreichen Anregungen und ergänzte: „Wichtig ist, dass wir uns als Partei nach dem Parteitag geschlossen hinter den neuen Vorsitzenden stellen. So können wir mit viel Rückenwind in das anstehende Superwahljahr ziehen.“