Stuttgart 21 Nemeth Biadacz
 
Paul Nemeth MdL und Marc Biadacz MdB bei der gemeinsamen S21-Baustellenbesichtigung
mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern.
 
Die Baustelle für das Projekt Stuttgart 21 rund um den Hauptbahnhof ist derzeit die größte in ganz Europa. Interessierte Bürger hatten jetzt gemeinsam mit dem Böblinger CDU-Bundestagsabgeordneten Marc Biadacz und dem Böblinger CDU-Landtagsabgeordneten Paul Nemeth die Möglichkeit im Rahmen eines Informationsbesuchs einen detaillierten Blick auf den aktuellen Stand der Baumaßnahmen bei Kelchstütze und Co. zu werfen. „S21 ist ein Jahrhundertprojekt. Es bietet in Sachen Infrastruktur viele Vorteile für den Kreis Böblingen sowie die ganze Region und kommt so auch unseren nachfolgenden Generationen zugute“, machten die CDU-Politiker Biadacz und Nemeth im Rahmen der Informationsveranstaltung deutlich.
Rund 300 000 Leute pro Jahr informieren sich im Turmforum des Stuttgarter Hauptbahnhofs jährlich über das Projekt Stuttgart 21 und die darin eingebettete neue Bahntrasse von Stuttgart nach Ulm. Jetzt kamen auf Einladung des Böblinger Bundestagsabgeordneten Marc Biadacz und des Böblinger Landtagsabgeordneten Paul Nemeth auch knapp 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Kreis Böblingen in den Genuss einer Führung inklusive aktueller Informationen zu Europas derzeit größtem Bauprojekt rund um den Hauptbahnhof der Landeshauptstadt. „Einen Großteil der notwendigen neuen Tunnelanlagen haben wir mittlerweile gebohrt. Zudem gibt es derzeit viele oberirdische Baumaßnahmen, so dass die Leute täglich sehen können, dass es vorangeht“, ließ Georg Brunnhuber die Bürger wissen. Und der ehemalige CDU-Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Aalen-Heidenheim muss es wissen, schließlich gilt er als absoluter Fachmann in Sachen Stuttgart 21. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit dem Großprojekt, seit 2015 zeichnet er als Vorstandsvorsitzender des zu S21 gehörenden Bahnprojekts Stuttgart-Ulm e.V. verantwortlich. Insgesamt sieht Brunnhuber das Großprojekt auf einem guten Weg, Verzögerungen gebe es derzeit auf der neuen Bahnstrecke von Stuttgart nach Ulm noch beim geplanten Filderbahnhof am Stuttgarter Flughafen. „Die Grünen versuchen immer wieder für Unruhe und Verzögerungen zu sorgen,dabei bietet gerade der neue Filderbahnhof immense Zeiteinsparungen sowie logistische Vorteile“, sagte Brunnhuber. So würden Reisende aus Ulm oder Ludwigsburg viel Zeit gewinnen, weil sie bei ihrem Reiseauftakt nicht mehr an den Hauptbahnhof im Stuttgarter Talkessel fahren müssten, sondern nur an den Filderbahnhof, so der Experte, der zudem deutlich machte: „Eigentlich müssten alle für das Projekt Stuttgart 21 sein. Schließlich sorgen unteririsch fahrende Züge für viel weniger Lärm als die bisher oberirdisch aus dem Hauptbahnhof ausfahrenden. Außerdem können in Zeiten der großen Wohnungsnot auf dem Gelände der jetzigen Gleisanlagen neue Immobilien für bis zu 25 000 neue Bewohner entstehen“, so Brunnhuber.
Auch Paul Nemeth sieht bei Stuttgart 21 viele Vorteile. „Ich habe mich von Anfang an für S21 eingesetzt. Denn dieses Jahrhundertprojekt hat einen großen Nutzen für unsere gesamte Region, inklusive dem Kreis Böblingen Es bietet uns nicht nur in Sachen Infrastruktur und Umweltschutz ganz neue Möglichkeiten, sondern es sorgt auch dafür, dass nachfolgende Generationen auf der Zugstrecke nicht vom europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr abgehängt werden“, so der Böblinger Landtagsabgeordnete.
Auch CDU-Kollege Marc Biadacz machte deutlich, dass Stuttgart 21 für die Region eine Vielzahl an Chancen bietet.
„Von S21 werden neben dem Kreis Böblingen auch viele andere Seiten profitieren, allein deshalb, weil es für unsere Region einen guten Anschluss an das europäische Bahnnetz garantiert“, sagte der Bundestagsabgeordnete aus Böblingen um abschließend einen Vergleich zu ziehen:
 
„Die neue Messe Stuttgart wollte anfangs auch niemand, und jetzt sind nahezu alle froh, dass wir sie haben“.