2018 04 23 Foto PM Beisitzer im Volksbund dt. Kriegsgrberfrsorge

 

Hartmut Holzwarth (1. Vorsitzender des Bezirksverbandes Nordwürttemberg und OB von Winnenden), Marc Biadacz (Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Böblingen) und
Thomas Sprißler (OB von Herrenberg) bei der Kranzniederlegung auf dem Stadtfriedhof Herrenberg.

 

CDU-Bundestagsabgeordneter setzt sich für Völkerverständigung und Friedensarbeit im Bezirksverband Nordwürttemberg ein

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Marc Biadacz ist frisch gewählter Beisitzer im Bezirksverband Nordwürttemberg des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge. Er nahm am diesjährigen Bezirksvertretertag des Vereins in Herrenberg teil, der mit einer Kranzniederlegung auf dem Herrenberger Stadtfriedhof in Gedenken an die Kriegstoten des Ersten und Zweiten Weltkrieges begann.

Die Entscheidung, sich im Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge ehrenamtlich zu engagieren, hat Biadacz bewusst getroffen: „Als junger Mensch, der den Zweiten Weltkrieg nicht persönlich miterlebt hat, bin ich äußerst dankbar dafür, in einem friedlichen, demokratischen und vereinten Europa aufgewachsen zu sein. Dass wir heute in Frieden leben, ist aber nicht selbstverständlich. Denn Frieden muss immer wieder neu gestiftet werden.

Genau dieses Ziel verfolgt der Volksbund seit seiner Gründung im Jahr 1919, weshalb ich mich in meinem Wahlkreis Böblingen gerne in die Vereinsarbeit einbringen will. Aus demselben Grund bin ich im Deutschen Bundestag übrigens in die deutsch-französische Parlamentariergruppe eingetreten, um den bilateralen Austausch zu pflegen.“ 

Der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge will Verständigung, Versöhnung und Frieden unter den Menschen und Völkern fördern sowie für Freiheit und Demokratie eintreten. Dazu gehören das Gedenken an die Kriegstoten durch die Erhaltung und Pflege von Kriegsgräbern sowie die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge. Regelmäßig werden auch sogenannte internationale Workcamps für Jugendliche organisiert. Dieses Format verbindet die Pflege von Kriegsgräber- und Gedenkstätten mit der inhaltlichen Auseinandersetzung in Bezug auf die Erinnerungsorte. Die Jugendlichen bekommen in den Camps die Möglichkeit, Land und Leute kennenzulernen und sich auszutauschen.
Der CDU-Bundestagsabgeordnete sieht in diesem Projekt großes Potential: „Es ist wichtig, den Austausch zwischen den Menschen zu fördern.
Die Workcamps bringen vor allem die Jugendlichen zusammen, um aktiv Frieden zu stiften.“