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CDU Stadtverband Böblingen


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CDU Böblingen feiert den Abschluss eines erfolgreichen Jahres

17.12.2006 | Bei der inzwischen schon traditionellen Jahresabschlussfeier der CDU Böblingen blickte der Vorsitzende der CDU Böblingen und Landtagsabgeordnete Paul Nemeth auf das letzte Jahr zurück. "Wir haben ein anstrengendes aber dafür auch ein erfolgreiches Jahr hinter uns", resümierte Paul Nemeth und bedankte sich bei dieser Gelegenheit auch bei allen Helfern, die zum Gelingen seines Wahlkampfes beigetragen haben. In seinem Jahresrückblick ging Paul Nemeth des Weiteren noch auf aktuelle politische Themen ein. Die CDU Böblingen freute sich, auch in diesem jahr wieder den Bundestagsabgeordneten Clemens Binninger begrüßen zu können. In seinem Grußwort würdigte er die gute Arbeit des Stadtverbandes und ging auch auf aktuelle bundespolitische Themen wie beispielsweise die Gesundheitsreform ein. Nach dem die Gäste nun mit landes- und bundespolitischen Informationen versorgt waren, durften natürlich auch die kommunalpolitischen Themen nicht außen vor bleiben.  Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Böblinger Gemeinderat, Hubertus Kless, ließ somit in seinem Grußwort die kommunalpolitischen Themen des Jahres 2006 Revue passieren. Hierbei ging er auf sehr wichtige Themen wie die geplanten Einsparungen der Stadt Böblingen und die aktuelle Situation auf dem Flugfeld ein. Neben dem informativen Teil gab es auch auf dieser Jahresabschlussfeier der CDU Böblingen wieder einen feierlichen Teil, in welchem langjährige Mitglieder geehrt wurden. Paul Nemeth freute sich besonders diesmal folgende Mitglieder ehren zu können:
Josef Nemeth für 40 Jahre Mitgliedschaft, Melanie Schirmer für 30 Jahre Mitgliedschaft, Fritz Endriss für 25 Jahre Mitgliedschaft,
Achim Biedermann für 25 Jahre Mitgliedschaft.

Nachdem somit der informativen und der festliche Teil beendet waren, folgte der gemütliche Teil der Jahresabschlussfeier. Alles in allem war es eine sehr gelungene Jahresabschlussfeier, die einen Rückblick auf das alte Jahre und gleichzeitig auch einen Ausblick auf das neue Jahr aufzeigte.


Forum Politik

Antworten vom Chefredakteur

23.11.2006 | Das letzte "Forum Politik" des CDU Stadtverbandes Böblingen stand unter einem ganz besonderen Motto. So lud die CDU Böblingen Herrn Otto Kühnle, Chefredakteur der Kreiszeitung, ein um mit ihm gemeinsam die sonst vorherrschende Art der Pressearbeit einmal andersherum aufzuziehen. "Bürger und Politiker fragen- Chefredakteur antwortet" hieß die Devise. Der Vorsitzende der CDU Böblingen und Landtagsabgeordnete Paul Nemeth führte in die Veranstaltung ein. Die nächsten eineinhalb Stunden waren dann ein Streifzug durch Bndes- Landes sowie Kommunalpolitik. So wurden beispielsweise Themen wie das Flugfeld, PS-Kultur, aber auch die momentane Situation der CDU auf Bundesebene diskutiert. Bei dieser Veranstaltung blieb keine frage offen. So freute die CDU Böblingen über die große Resonanz an Bürgern und Politikern, die es sich nicht nehmen lassen wollten, auch einmal dem Chefredakteur auf den Zahn zu fühlen.


Forum Politik

Die Freie Evangelische Schule stellt sich vor

Beim letzten "Forum Politik" des CDU Stadtverbandes Böblingen ging es um das Thema  "Bereichern Privatschulen die öffentliche Schullandschaft?". Als Referenten lud die CDU Böblingen Herrn Dr. Tilman Wagner, Stellvertretender Vorsitzender des Trägervereins der Freien evangelischen Schule sowie Herrn Stefan Siegels, Verwaltungsleiter der Freien ev. Schule, ein. Die Thematik der Privatschulen hat in Böblingen gerade in Anbetracht der geplanten Schulschließungen eine hohe Brisanz. Die Freie evangelische Schule wurde 1999 gegründet und besteht aus einer Grund- und einer Hauptschule. Im Schuljahr 06/07 besuchen ca. 150 Kinder die Grundschule. Die Hauptschule zählt ca. 65 Schüler. Aktuell unterrichten 15 Lehrkräfte an der Freien evangelischen Schule in Böblingen. Die Referenten betonten, dass die Freie evangelische Schule sich nicht als Konkurrenz zu den stattlichen Schulen sehe, sondern als eine Ergänzung mit eigenständigem Profil. Ein Ziel der Freien evangelischen Schule ist laut den Referenten das Erschaffen einer  Schule die sich auch im Schulalltag an der Person und Botschaft Jesu Christi ausrichtet und gleichzeitig aber im Gespräch mit anderen Weltanschauungen bleibt. Des Weiteren soll die Schule für alle Kinder und Eltern zugänglich sein, unabhängig von ihrem religiösem, weltanschaulichem und politischem Bekenntnis. Ein weiteres Ziel ist eine auf die ganze Person bezogene Bildung, welche den Anforderungen der Richtlinien öffentlicher Schulen entspricht. Somit soll ein Lebens- und Erfahrungsraum geschaffen werden, in dem Lehrer, Schüler und Eltern gemeinsam Entdeckungen machen, miteinander lernen, arbeiten und feiern können, so die Referenten. Die Finanzierung der Freien evangelischen Schule erfolgt zum einen über staatliche Förderung sowie über Schulgeld und Spenden. Zum Abschluss des Vortags stellten die Referenten die zukünftigen Ziele der Freien evangelischen Schule vor, welche unter anderem den Ausbau zu einer Werksrealschule beinhalten. 


Augen-, Ohren- und Gaumenschmaus beim Kulturfest

CDU Böblingen servierte Musik, Humor und brandheisse Information  

Bei herrlichem "Volksfestwetter" ging das diesjährige CDU-Kulturfest in der alten TÜV-Halle am Oberen See in Böblingen über die Bühne. Den mehreren hundert Gästen wurde fünf Stunden lang ein buntes, abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm geboten. Auch für das leibliche Wohl war bei dieser CDU-Traditionsveranstaltung wieder auf das Beste gesorgt.  CDU-Stadtverbandschef und Landtagsabgeordneter Paul Nemeth konstatierte zum Schluß des Nachmittags denn auch zu Recht eine "tolle Mannschaftleistung und eine glänzende Stimmung". Mit dem Erfolg können jedenfalls die Stadtverbände von CDU und Junger Union in Böblingen sowie die CDU-Fraktion im Böblinger Gemeinderat mehr als zufrieden sein.

Hohen Anteil am guten Gelingen hatten nicht zuletzt "Cheforganisatorin" Regina Wagner, die sich nach ihrer erfolgreichen Premiere damit für weitere Aufgaben empfahl, sowie die vielen Helferinnen und Helfer aus den Reihen der Böblinger CDU, der Jungen Union und der Gemeinderatsfraktion. Für die musikalische Unterhaltung der Besucherinnen und Besucher sorgten die "Fröhlichen Handörgler" vom HC Dagersheim und der Junge Kammerchor Böblingen unter der Leitung von Clemens König. Ihre Darbietungen riß das Publikum immer wieder zu begeistertem Applaus hin. In locker eingestreuten Interview- und Talk-Runden wurde aber auch viel Hintergrundinformation geboten.

Den Auftakt machte der CDU-Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger, der von Stadtrat Marc Biadacz sehr kenntnisreich nach der aktuellen politischen Lage in Berlin gefragt wurde.

Ein Höhepunkt war der Auftritt des bekannten Humoristen und Buchautors Karl Napf. Er schaute den Schwaben tief und treffsicher in Herz, Gemüt und Seele, würzte seinen Auftritt mit zahlreichen köstlichen Anekdoten und erntete dafür wahre Beifallsstürme. Ein Volltreffer für die Veranstalter! 

Aus dem "Nähkästchen" plauderte ebenso 
CDU-Landtagsabgeordneter Paul Nemeth, von Regina Wagner natürlich auch nach den Ergebnissen der kurz zuvor zu Ende gegangenen Kausurtagung der CDU-Landtagsfraktion befragt. "Politik aus erster Hand" gab es ferner im Gespräch zwischen Regionalrätin Elisabeth Buck und Regina Wagner sowie von Hubertus Kless, dem Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Böblinger Gemeinderat, der sich den Fragen von Waltraud Walz stellte. Kurzum: Es gab "brandheisse" Informationen von der Kommunal- und Regionalpolitik bis hin zur Landes- und Bundespolitik. Allein aus diesem Grunde hatte sich das Kommen der vielen Besucherinnen und Besucher schon gelohnt, als sie sich aktuell und umfassend informiert auf den Heinweg machten.


14.07.2006

Verdienstkreuz 1. Klasse für Prof. Dr. Wilhelm Spruth

Ministerpräsident Günther H. Oettinger: „In Forschung, Lehre und Industrie im Feld der Informatik weltweit Maßstäbe gesetzt“

Ministerpräsident Günther H. Oettinger hat am Donnerstag, 13. Juli Prof. Dr. Wilhelm Spruth aus Böblingen- Dagersheim das ihm vom Bundespräsident verliehene Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. In der Villa Reitzenstein in Stuttgart würdigte der Regierungschef die Verdienste des Großrechner-Spezialisten um den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg und Deutschland: „Professor Spruth hat in Forschung, Lehre und Industrie im Feld der Informatik weltweit Maßstäbe gesetzt. Mit seinem erfolgreichen beruflichen und vielseitigen ehrenamtlichen Wirken hat er sich um das Gemeinwohl verdient gemacht.“ An der Feierstunde in der Villa Reitzenstein, dem Amtssitz von Ministerpräsident Günther H. Oettinger, nahmen unter anderem die Familie des Geehrten, der CDU-Landtagsabgeordnete Paul Nemeth, die Dagersheimer CDU-Ortsverbandsvorsitzende und Regionalrätin Elisabeth Buck sowie der CDU- Fraktionsvorsitzende im Böblinger Gemeindert, Hubertus Kless teil.
 
„Prof. Wilhelm Spruth hat sich beruflich wie ehrenamtlich in den Dienst unseres Landes gestellt. Mit seinem Bemühen um die Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft hat er wichtige Impulse für das Wachstumsfeld Informatik gegeben. Er hat sein enormes Fachwissen und seine vielfältige praktische Erfahrung einer großen Zahl von wissenschaftlichen Einrichtungen sowie Studentinnen und Studenten zugänglich gemacht und dadurch auch die zukünftige Generation von Großrechner-Spezialisten sowie das gesamte wissenschaftliche Feld entscheidend mitgeprägt.“, erklärte Ministerpräsident Günther H. Oettinger.


06.04.2006

CDU trauert um Prof. Dr. Peter Lindemann

CDU-Kreisvorsitzender Wolfgang Heubach hat am 06.04.2006 zu Beginn des "Kleinen Parteitags" der Kreis-CDU in Böblingen das politische Wirken von Prof. Dr. Peter Lindemann gewürdigt. Er bezeichnete den im 90. Lebensjahr Verstorbenen als "prägende Persönlichkeit, die sich große Verdienste um die CDU in Stadt und Kreis Böblingen erworben hat." 



04.03.2006

Ministerpräsident Wulff und Paul Nemeth in der Kongresshalle

"Keine Experimente im Land der Dichter, Denker, Tüftler und Forscher"

Für das ehrenamtliche und bürgerschaftliche Engagement in Kreis und Land gab es jetzt in der Kongresshalle Böblingen großes Lob: Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff zollte den Baden-Württembergern hohen Respekt dafür, daß nahezu jeder zweite Bewohner des "Ländles" ehrenamtlich tätig ist. Über 100 Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen, Organisationen und Einrichtungen waren auf Einladung des CDU-Landtagskandidaten Paul Nemeth in die Kongresshalle gekommen, um den niedersächsischen Ministerpräsidenten, der auch stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender ist und in der Beliebtheitsskala deutscher Politiker hinter Angela Merkel an zweiter Stelle rangiert, einmal persönlich zu erleben.

Auf die Landtagswahl am 26. März in Baden-Württemberg eingehend, bescheinigte Wulff der Landes-CDU, 50 Jahre gute Regierungsarbeit geleistet zu haben: "Im Land der Dichter, Denker, Tüftler und Forscher gibt es keine Experimente!"  Auf diese Weise habe das Musterländle bundesweiten Modell-Status erhalten.

Eine wichtige Entscheidung habe in jüngerer Vergangenheit Baden-Württemberg als drittes Bundesland in Deutschland mit der Versicherung für das Ehrenamt gefällt. Gemeinsam mit den 75 Millionen Euro, die pro Jahr in das Ehrenamt fließen, sei das "ein wichtiger Fortschritt für die Menschen, die sich freiwillig engagieren", so Christian Wulff. Beim Verlassen des Württemberg-Saals der Kongresshalle erfüllte Christian Wulff, begleitet vom Paul-Nemeth-Wahlkampfteam der Jungen Union, noch zahlreiche Autogrammwünsche.


26.02.2006

Einstimmiger Vertrauensbeweis für Paul Nemeth

CDU-Stadtverband Böblingen: Nahezu 20 Prozent Mitgliederzuwachs - "Blitzsaubere Bilanz"

Mit einem riesigen Vertrauensbeweis ist der Böblinger CDU-Stadtverbandsvorsitzende Paul Nemeth im Amt bestätigt worden: Bei den Neuwahlen zum  Vorstand erhielt Nemeth, der seit 1999 den Vorsitz innehat, sämtliche Stimmen der anwesenden Mitglieder. Das einstimmige Votum für Paul Nemeth wertete CDU-Kreisvorsitzender Wolfgang Heubach, der die Jahreshauptversammlung leitete, "als großartiges Zeichen der Geschlossenheit, Einigkeit und Stärke" des CDU-Stadtverbandes Böblingen sowie als "schönes Geschenk für Paul Nemeth am Vorabend seines Geburtstages". Zugleich werde ein derart deutliches Ergebnis die Landtagskandidatur von Nemeth im Wahlkreis 5 (Böblingen/Sindelfingen/Schönbuch) "ganz sicher beflügeln".

Nemeth verwies auf der außerordentlich gut besuchten Jahreshauptversammlung auf die erfolgreiche Arbeit des Stadtverbandes in den vergangenen zwei Jahren: So konnte die Mitgliederzahl um nahezu 20 Prozent gesteigert werden und das neugegründete "Forum Politik" unter Federführung von Heinz Herberth ein breitgefächertes Angebot präsentieren. Der Mitgliederwerbung räumte der wiedergewählte Stadtverbandsvorsitzende auch künftig einen hohen Stellenwert ein: "Wir dürfen nicht aufhören, neue Mitglieder zu werben und möchten vor allem junge Menschen, Frauen und Arbeitnehmer verstärkt ansprechen. Engagierte Bürgerinnen und Bürger haben bei uns hervorragende Mitgestaltungsmöglichkeiten." Paul
Nemeth möchte in diesem Zusammenhang neben der allgemeinen politischen Arbeit das "Forum Politik" noch mehr in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rücken. "Unser umfangreiches Gesprächs-, Informations- und Diskussionsangebot im Forum Politik ist bereits auf breites Interesse gestossen. Namhafte Referentinnen und Referenten haben in den vergangenen zwei Jahren wichtige Fragen aus Sport, Kultur, Politik, Zeitgeschehen sowie des Verbraucherschutzes angesprochen und diskutiert."

Klare Zukunftsperspektiven

Paul Nemeth wies im weiteren Verlauf seines Rechenschaftsberichtes auf zahlreiche Veranstaltungen des CDU-Stadtverbandes Böblingen hin. Ein besonderes "Highlight" sei dabei das traditionelle Kulturfest am Oberen See mit Ministerpräsifrnt Günther Oettinger gewesen, mit dem zugleich der vorgezogene Bundestagswahlkampf abgeschlossen wurde.
Ein herzliches und anerkennendes Wort des Dankes galt den Vereinigen der CDU. Nemeth erwähnte die Junge Union, die MIT, die Senioren-Union, die Frauen-Union, die CDA, den Evangelischen Arbeitskreis, die CDL und die UdVF.
 
Auf die künftige Arbeit eingehend, nannte Paul Nemeth vor allem die Kommunlapolitik, die ein Schwerpunkt wie bislang bleiben werde. Er rief die Parteimitglieder auf, "kräftig die Werbetrommel" zu rühren, um zum einen für eine hohe Wahlbeteiligung zu sorgen und zum anderen auch auf die gute Politik der CDU für die Bürgerinnen und Bürger in Stadt, Kreis und Land hinzuweisen.
 
Schatzmeister Friedrich Ruoff legte einen soliden Kassenbericht vor, so daß Monika Hübner, auch im Namen ihrer Kassenprüferin-Kollegin Monika Fischer uneingeschränkte Entlastung empfehlen konnte. Diese wurde nicht nur dem Schatzmeister, sondern auch dem gesamten Stadtverbandsvorstand einstimmig erteilt. CDU-Kreisvorsitzender Wolfgang Heubach sprach denn auch von einer "blitzsauberen Bilanz" und würdigte das Engagement von Paul Nemeth sowie das seiner Vorstandskolleginnen und -Kollegen in den zurückliegenden zwei Jahren. "Die Zusammenarbeit lässt keine Wünsche offen und aus der gemeinsamen Arbeit sind viele persönliche Freundschaften entstanden. Das kennzeichnet den guten Geist, der in unserem Kreisverband herrscht". In seine Dankesworte schloss Heubach ausdrücklich Dr. Reiner Heeb ein: "Sein hohes Ansehen und seine reiche Erfahrung sind ein unschätzbares Kapital für die CDU in Stadt und Kreis. Und ich persönlich bin als Kreisvorsitzender ganz besonders dankbar dafür, immer wieder auf seinen wertvollen Rat zurückgreifen und auf seine aktive Mitarbeit zählen zu dürfen."

Einmütige Wahlen

Die anstehenden Neuwahlen gingen zügig und einmütig vonstatten. Neben dem einstimmig wiedergewählten Stadtverbandsvorsitzenden Paul Nemeth setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen: Stellvertretende Vorsitzende  Marc Biadacz, Heinz Herberth und Regina Wagner; Schatzmeister Friedrich Ruoff; Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Markus Kwincz; Schriftführer Manfred Aster; Beisitzer Ernst Decker, Elke Döbele, Corinne Kober-Kleinert, Daniel Kopp, Marlies Löffler, Dr. Ulrich Pflieger, Angela Spruth und Waltraud Walz; Internetbeauftragter Uwe Schwenker; Kassenprüferinnen Monika Hübner und Monika Fischer.
 
Zwischen den Wahlgängen hatte Baubürgermeisterin Jutta Heim-Wenzler ein Grußwort gesprochen, das von der Versammlung mit großem Beifall bedacht wurde.
 
Einen vorgezogenen frischen Frühlingsgruß im Form eines Blumengebindes überreichte Paul Nemeth abschliessend an Waltraud Walz, die nach sechsjähriger Tätigkeit als stellvertretende Vorsitzende nicht mehr kandidierte - an ihre Stelle wurde Regina Wagner neu gewählt -, jedoch künftig als Beisitzerin weiter in bewährter Weise mitarbeitet.

Die an diesem Abend verhinderte Gabi Dannwolf-Nies, die auf eigenen Wunsch nicht mehr antrat, wird gesondert geehrt.


03.12.2005

300 Jahre CDU-Mitgliedschaft

Auf der jährlichen Jahresabschlussfeier des CDU-Stadtverbandes Böblingen konnte CDU-Stadtverbandsvorsitzender und Landtagskandidat Paul Nemeth neun Mitglieder für insgesamt 300 Jahre Mitgliedschaft ehren. Dabei wurde der Böblinger Willibald Hertle für 50 Jahre vom CDU-Kreisvorsitzenden Wolfgang Heubach mit der goldenen Ehrennadel der CDU Deutschlands besonders gewürdigt.


05.11.2005

CDU Stadtverband Böblingen diskutiert über die Bedeutung des Sports

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Forum Politik" diskutierte die CDU Böblingen das Thema Sport. Als Referent kam Harald Link, Vereinsmanager des SV Böblingen.

Harald Link stellte während seiner Ausführungen auch den SV Böblingen vor. Der SV Böblingen ist mit 7000 Mitgliedern der größte Sportanbieter in Böblingen und zählt zu den 5 größten Sportvereinen Baden-Württembergs. In seinem Vortrag ging Harald Link auf die verschiedensten Aspekte des Sports ein. So erklärte er beispielsweise die verschiedenen Sportmodelle und die Entwicklungsperspektiven und Probleme des Sports. Weiter führte Link aus, dass es von ganz besonderer Bedeutung sei lebenslang beweglich zu bleiben. Im Bereich des aktiven Alters bietet die SVB sowohl individuelle Lösungen als auch Gruppen- und Firmenangebote. Link betonte, dass das Sportsystem in Böblingen mit dem kooperativen Zusammenspiel von kommunaler Verantwortung und der durch die Sportvereine getragenen Beteiligung ein ausdifferenziertes Angebot im Bereich Sport, Bewegung und Gesundheit biete. Daraus zog Link den Schluss, dass Sport in Böblingen nicht nur ein Element der individuellen Lebensgestaltung darstellt, sondern auch ein positiver Standortfaktor für Böblingen ist.


Hier startet Deutschland - die Gewinner des Luftballonwettbewerbs stehen fest 

Bei strahlend blauem Himmel schickten Ministerpräsident Günther Oettinger und MdB Clemens Binninger beim CDU-Kulturfest am 17.09.2005 in Böblingen am See 200 CDU-Luftballons auf die Reise.

Unter den zurückgeschickten Karten wurden die Finder des am weitesten geflogenen Luftballons mit einem Buchpreis belohnt.

Die Gewinner kommen aus Villingen-Schwenningen-Tannheim, Nagold, Haigerloch, Kirchheim und (passend zum Kreisverband Böblingen) Heubach. Das Foto zeigt MdB Clemens Binninger und die Organisatoren des Luftballonwettbewerbs Hans-Dieter Schühle (stellv. Kreisvorsitzender der MIT Böblingen) und Uwe Schwenker.


19.09.2005

Clemens Binninger "Landes-Stimmenkönig"

Der mit 49,8 Prozent wiedergewählte Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger ist bei der vorgezogenen Bundestagswahl "Landes-Stimmenkönig" geworden.

Wie der Vorsitzende des CDU-Kreisverbandes Böblingen, Wolfgang Heubach mitteilt, hat Binninger die meisten Erststimmen aller Kandidatinnen und Kandidaten in Baden-Württemberg erhalten. 

CDU-Kulturfest am Oberen See

Viele Besucher und mitreißende Reden von Ministerpräsident Günther Oettinger und Clemens Binninger machten das jährliche Fest der CDU einen Tag vor der Bundestagswahl zu einem vollen Erfolg.
Ministerpräsident Günther Oettinger durfte sich über einen Regenschirm freuen, den er von Paul Nemeth als Andenken an den Besuch in Böblingen erhielt.


29.07.2005

CDU Böblingen diskutiert den Weg Böblingens zur Kulturstadt

Die CDU Böblingen hat im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe "Forum Politik" auf der letzten Sitzung über "den Weg Böblingens zur Kulturstadt" diskutiert. Als Referent begrüsste der stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende und Moderator des Abends, Heinz Herberth, den Kulturamtsleiter a.D. Dr. Günter Scholz. Gleich zu Beginn seines Vortrags erwähnte Dr. Scholz, dass Böblingen neben Industrie- und Sportstadt ebenfalls eine Stadt mit Kultur sei. Böblingens Kulturleben zeichne sich vor allem durch Vielfalt, Qualität und Abwechslung aus. 

Des Weiteren lobte Dr. Scholz die vorbildlichen Aktivitäten der Böblinger Bürger. Als Beispiel hierfür führte der Kulturamtsleiter vor allem den Zeitpark auf. Beim Zeitpark waren 4000 Bürger, also fast 10 % der gesamten Einwohner Böblingens, beteiligt. Auch die Besucherzahl von rund 50000 spricht für den Zeitpark.

Historisch gesehen hat Böblingen einen langen und steinigen Weg bis zur Kulturstadt hinter sich. Meilensteine auf diesem Weg waren unter anderem die Eröffnung der Zehntscheuer im Jahr 1987 sowie die Eröffnung des Jugendhauses 1983. Da die Geschichte ein sehr wichtiges Element der Kultur sei, habe das Bauernkriegsmuseum einen besonderen Stellenwert.
  
22.06.2005

CDU Böblingen beschäftigte sich mit Tsunami-Katastrophe

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Forum Politik" beschäftigte sich die CDU Böblingen mit dem Thema "Sri Lanka und die Tsunami-Katastrophe". Als Referentin berichtete Yvonne Seiler über ihre Erfahrungen in Sri Lanka angesichts der Tsunami-Katastrophe. Yvonne Seiler absolvierte ein Praktikum bei der Organistaion A.G.S.E.P (Asian German Sports Exchange Program). Zuerst berichtete Sie über die faszinierende Natur und die gastfreundlichen Menschen, die sie in Sri Lanka erleben durfte. Zugleich erwähnte Sie auch die große Armut, die in Sri Lanka herrscht.
Nach der schrecklichen Tsunami-Katastrophe war Yvonne Seiler an mehreren Hilfs- und Verteilaktionen in Sri Lanka beteiligt. Sie berichtete von den katastrophalen Zuständen, die Sie dort sah. Die Tsunami- Katastrophe kostete in Sri Lanka 40.000 Menschen das Leben. Yvonne Seiler eröffnete während ihres Praktikums ein Spendenkonto für die kleine Tarushi, ein Mädchen mit einem Hirntumor. Sie sammelte für die medizinische Behandlung 26.000 €. Weiter berichtete Sie über die vielen Aktionen von A.G.S.E.P(www.agsep.com), die momentan am Laufen sind.

Der Vorsitzender der CDU Böblingen, Paul Nemeth, sagte zum Abschluss, daß Yvonne Seiler's Bericht unter die Haut geht und Ihre Mitmenschlichkeit und der Einsatz für Menschen, denen es schlechter geht als uns, als vorbildlich bezeichnet werden könne.

29.04.2005

CDU Böblingen diskutiert über Vertriebenen- und Aussiedlerpolitik

Die CDU Böblingen hat auf ihrer letzten Vorstandsitzung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Forum Politik" über das Thema Vertriebenen- und Aussiedlerpolitik diskutiert. Der Referent zu diesem Thema war Herr Rybohl, der Landesvorsitzende der UDVF. Herr Rybohl behandelte in seinem Vortrag unter Anderem die Themen Heimat und Heimatvertreibung, Heimatvertriebene im Landkreis Böblingen sowie die Vertriebenpolitik heute. Die Heimatvertriebenen haben, so Rybohl, einen großen Anteil am Aufbau der Städte und Gemeinden hier im Landkreis Böblingen. Weiter bemängelte Rybohl, dass sich die Rot-Grüne Bundesregierung nicht für die Vertriebenen engagiert. Dies zeige sich auch anhand der jährlichen Aushöhlung des Gesetzes über die Kulturförderung, welches die finanziellen Mittel zur Verfügung stellt. Eben sowenig setze sich die Bundesregierung für die Spätaussiedler ein. "sie fordert lieber den EU-Beitritt der Türkei, als sich um Integration und Sprachförderung der Aussiedler zu kümmern", so Rybohl. Die Ziele der UDVF sind sowohl eine Integration und Sprachförderung der Aussiedler, als auch eine Vertriebenpolitik im vereinten Europa und der Ausbau der Patenschaften zwischen Städten, Gemeinden und Schulenpatenschaften.

9.03.2005

Vortrag des VfB-Präsidenten Erwin Staudt

Der Präsident des VFB Stuttgart, Erwin Staudt, war auf Einladung des CDU Stadtverbandsvorsitzenden Paul Nemeth am Montag, den 07.03 in Böblingen zu Gast. Im Grußwort von Herrn Dr. Scholz, wies der Leiter des Böblinger Kulturamtes, darauf hin, daß die Stadt in Vorbereitung auf die Fußballweltmeisterschaft, eine Ausstellung rund um den Fußball plane.
Erwin Staudt begann in Seiner Rede auf die aktuelle politische wie auch die wirtschaftliche Lage in Deutschland und der Region Stuttgart einzugehen. „Wir leben in einer sehr starken Region“, so Erwin Staudt. Er betonte vor allem die Identifikationsrolle, die ein Sportverein wie der VFB Stuttgart für die Region spielt. “Der VFB Stuttgart ist deutschlandweit hinter Werder Bremen der beliebteste Bundesligist“. Somit diene der VFB laut Erwin Staudt als Multiplikator und Aushängeschild der Region Stuttgart.

28.01.2005

Rudolf Decker für 40-jährige Parteizugehörigkeit geehrt

Für 40-jährige Zugehörigkeit zur CDU ist jetzt Rudolf Decker aus Böblingen im Beisein des designierten baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger sowie des Böblinger CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Paul Nemeth geehrt worden.

Rudolf Decker gehörte von 1968 bis 1978 dem Böblinger Gemeinderat an, von 1971 bis 1974 war er dort auch CDU-Fraktionsvorsitzender. Von 1971 bis 1989 vertrat er die CDU im Kreistag, deren Fraktionsvorsitzender er von 1971 bis 1977 war. Das Schwergewicht seines politischen Wirkens lag von 1968 bis 1992 im Landtag von Baden-Württemberg. Als jeweils direkt gewählter Abgeordneter machte er unter anderem den Umweltschutz zu seiner persönlichen Aufgabe.

10.12.2004

CDU Böblingen feiert den Abschluss eines erfolgreichen Jahres

Bei der Jahresabschlussfeier der CDU Böblingen blickte der Vorsitzende Paul Nemeth nochmals auf das letzte Jahr zurück.  Paul Nemeth gratulierte im Namen der CDU Böblingen Hans Bornemann zu seiner 25-Jährigen, Manfred Aster zur 30-Jährigen und Ottmar Müller zur 40-Jährigen Mitgliedschaft in der CDU.

27.11.2004

Heubach erhält großen Vertrauensbeweis

Auf dem CDU-Kreisparteitag in Magstadt ist der seitherige Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach aus Gärtringen-Rohrau mit 97,2 Prozent für weitere zwei Jahre in seinem Amt bestätigt worden. Er erhielt 210 von 216 gültigen Stimmen. Wiedergewählt wurden auch die seitherigen stellvertretenden Kreisvorsitzenden Astrid Neff aus Waldenbuch (175 Stimmen), Dr. Juliane von Bülow aus Sindelfingen (142) und Michael Rombs aus Herrenberg-Kuppingen (130). Für weitere zwei Jahre im Amt bleiben weiterhin Schatzmeister Rainer Ganske aus Gärtringen (185 Stimmen) sowie Schriftführer Luz Berendt aus Böblingen (215). Neu gewählt wurden als Pressesprecher Manuel Benda aus Ehningen (202) und als Internetbeauftragter Michael Moroff aus Leonberg (194). 
Beisitzer: Dr. Bernd Vöhringer, Elfriede Bolay, Marc Biadacz, Paul Nemeth, Dr. Reiner Heeb, Corinna Gauß, Sabine Kurtz, Linda Hahner, Waltraud Walz, Jochen Gillich, Andreas Walker, Joachim Oehler, Bürgermeister Johann Singer, Peter Jost und Monika Hübner.

17.11.2004

Das Flugfeld heute und morgen

Olaf Scholz zu Gast beim Forum Politik

"Hat man früher die Nutzung des Flugfeldes durch die U.S. Army eher als Nachteil für die städtebauliche Entwicklung empfunden, erweist sich dieser Umstand heute als Glücksfall und als große Chance für Böblingen und Sindelfingen", war sich der Böblinger Stadtverbandsvorsitzende Paul Nemeth nach den Ausführungen von Olaf Scholz sicher. Als Geschäftsführer des Zweckverbandes Flugfeld referierte dieser am 17. November im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Forum Politik" über den derzeitigen Stand der Arbeiten und die Zukunft des 80 ha großen Areal, bei dem es sich um eines der letzten Filetstücke in der Region Stuttgart mit hervorragender Verkehrsanbindung und Nähe sowohl zur Industrie wie auch zur Innenstadt handele. Die von Heinz Herberth organisierte und moderierte Veranstaltung stieß auf reges Interesse.

Das Flächennutzungskonzept für das Flugfeld sieht auf 45 ha Baufläche die Entstehung eines völlig neuen, landschaftlich großzügig angelegten Stadtquartiers mit Wohn- und Gewerbeflächen vor.

Die Ansiedelung von Unternehmen soll mit der Schaffung von zehntausend Arbeitsplätzen verbunden sein. Zwischen vier- und fünftausend Menschen sollen auf dem Flugfeld leben. Dabei betonte Scholz, dass die Bedeutung des Flugfeldes weit über Böblingen und Sindelfingen hinausreiche: "Das Flugfeld zeigt, dass die Region Stuttgart durchaus mit großen Zentren wie München oder Hamburg mithalten kann."


CDU Böblingen und Günther Oettinger zum Gespräch bei smart Chef in Böblingen

Die Böblinger CDU und Günther Oettinger, CDU Fraktions-
vorsitzender im Landtag, besuchten die smart Hauptverwaltung in Böblingen. Der Vorstandsvorsitzender der smart GmbH, Andreas Renschler und die Böblinger CDU Mitglieder diskutierten über die Situation auf dem Automobilmarkt. "Die Marke smart hat sich auf dem Automarkt als eigenständige Marke herausgebildet und verfügt über ein außerordentlichen hohen Bekanntheitsgrad", sagte Andreas Renschler. Die Vertreter der Böblinger CDU zeigten sich sehr zufrieden, dass smart sich in Böblingen niedergelassen hat und somit attraktive Arbeitsplätze für unsere Stadt bietet. "Smart ist ein Unternehmen, das sehr gut zu Böblingen passt, hier findet man die Infrastruktur die ein solches Unternehmen braucht", sagte Marc Biadacz, stellv. CDU Vorsitzender. Andreas Renschler betonte, dass die Kooperation mit Böblingen sehr konstruktiv ist. Smart wird sich in den nächsten Jahren weiter entwickeln und Böblingen wird ein Teil dieser Entwicklung sein. 

Paul Nemeth als Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Böblingen bestätigt

Die Böblinger CDU wählte einen neuen Vorstand für die kommende zweijährige Amtsperiode. Dabei wurde der 39-jährige Gemeinde- und Kreisrat Paul Nemeth erneut zum Vorsitzenden gewählt. In seinem Rechenschaftsbericht blickte Nemeth auf die vergangenen 2 Jahre zurück, in denen schwierige Entscheidungen zu treffen waren und unter anderem ein engagierter Bundestagswahlkampf mit einem neuen Kandidaten geführt wurde, der zwar ein hervorragendes Ergebnis erreichte, jedoch reichte es für den Regierungswechsel nicht. Nemeth verwies auf die programmatische Arbeit der CDU und hob die monatliche Veranstaltungsreihe „Forum Politik“ hervor, bei der in der Vergangenheit kompetente Referenten über unterschiedliche Themen referierten. Auch habe die CDU Böblingen mit der Seniorenunion und der Jungen Union zwei gut funktionierende Vereinigungen mit aktiven Senioren und quirligen Jüngeren. In den vergangenen zwei Jahren verzeichnete der Stadtverband 34 Neueintritte.

Den Blick richtete Nemeth aber auch nach vorn. Er berichtete über die Aktivitäten im Hinblick auf die Kommunalwahlen im Juni. Die CDU wird mit einer eigens hierfür konzipierten Internet-Seite vertreten sein. Die Themen des Wahlkampfes und die programmatischen Standpunkte der CDU wurden von Nemeth kurz dargestellt.
Familien und Kinder seien die Zukunft.  Es sei deshalb besonders wichtig, ein familienfreundliches Klima zu fördern. Kindern und Jugendlichen werde auch künftig  in Wohngebieten, auf Spielplätzen, in Schul- und Sportzentren und  im gesamten Stadtgebiet ausreichend Raum zur Entfaltung und zur Entwicklung geboten. Das Multi-Media-Projekt  an den Böblinger Schulen sei konsequent fortzusetzen, damit die Schülerinnen und Schüler auch künftig von diesem Vorsprung im Umgang mit neuen Technologien profitieren.

Jung und Alt – die Herausforderung gemeinsam anpacken

Unser Ziel ist eine Gemeinschaft, die sich durch ein starkes und soziales Miteinander auszeichnet. Wir wollen keinen Konflikt, sondern einen Dialog der Generationen, der von gegenseitigem Verständnis und gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist.
Aus diesem Grund unterstützt die CDU Initiativen zum generationenübergreifenden Wohnen wie zum Beispiel das Projekt „Lebensräume für Jung und Alt“ auf der Diezenhalde.

Bürgerschaftliches Engagement fördern

Die CDU unterstütze und fördere das ehrenamtliche Engagement. Die Böblingerinnen und Böblinger, die sich mit Ihrer Stadt identifizieren, seien ein großes  Kapital. Man setze auf Selbstgestaltung und Eigenverantwortung und kämpfe gegen Bevormundung und Lethargie. Die CDU sei deshalb für eine lebendige und aktive Bürgergesellschaft.  Die Möglichkeiten des Ehrenamts seien bei Weitem nicht ausgeschöpft.  

Förderung der Wirtschaft und des Mittelstandes 

Nemeth: „Die Stadt und der Kreis Böblingen gehören auch aufgrund der hochqualifizierten Arbeitskräfte und dem Fleiß unserer Bürger zu den wirtschaftsstärksten Regionen in Deutschland. Für uns als CDU gilt es, diese Unternehmen zu fördern, indem wir weiter die  Rahmenbedingungen verbessern, um so engagierten Unternehmen ein ideales  Umfeld für Wachstum und  das Etablieren neuer Betriebe zu schaffen.“ Die CDU setze sich dabei für Existenzgründer genau so ein, wie für bestehende Unternehmen. Mit dem Softwarezentrum und dem neuen Flugfeld biete Böblingen vor allem auch mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit, sich an einem  zukunftsorientiertem Standort anzusiedeln.

Weitere Themen, mit denen sich die CDU in nächster Zeit beschäftigen werde sind Verbesserungen bei der Verkehrsinfrastruktur, Sicherheit und Sauberkeit, eine solide Finanzpolitik und die Fortentwicklung der Zusammenarbeit der Städte Böblingen und Sindelfingen.

Nach dem Bericht zu den Finanzen durch die scheidende Schatzmeisterin Monika Hübner wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Danach folgten die Neuwahlen des Vorstandes. Bei der Jahreshauptversammlung, die vom Kreisvorsitzenden Wolfgang Heubach geleitet wurde, waren 43 stimmberechtigte Mitglieder anwesend. Die Wahlen brachten folgende Ergebnisse:

Vorsitzender Paul Nemeth, Stellv. Vors. Waltraud Walz, Stellv. Vors. Heinz Herberth, Stellv. Vors. Marc Biadacz, Schatzmeister Friedrich Ruoff, Pressesprecher Markus Kwincz, Schriftführerin Corinna Schoch, Beisitzer Manfred Aster, Gabi Dannwolf-Nies, Kerstin Hartmann, Stefan Mayer, Alexander Mazur, Dr. Ulrich Pflieger, Horst-Paul Rybohl, Angela Spruth, Regina Wagner, Dr. Andreas Weidling.

Leiter des Kreisjugendamtes Wolfgang Trede bei der CDU Böblingen

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Forum Politik“ referierte der Leiter des Kreisjugendamtes beim Landratsamt, Wolfgang Trede, über Grundlagen, Kennzahlen und Perspektiven der Jugendhilfe im Kreis Böblingen. Anhand verschiedener Beispiele führte Trede in das Thema ein. Das Kind einer drogenabhängigen Mutter, die der Erziehungsaufgabe nicht gewachsen ist oder das außergewöhnlich aggressive Kind von Eltern, die nach Deutschland gezogen sind und selbst noch Probleme mit der Integration haben, das sind Beispiele für die Notwendigkeit des Eingreifens und der Unterstützung der Jugendhilfe. 

Im Landkreis sind insgesamt 165 hauptamtliche Fachkräfte, vorwiegend Sozialpädagogen im Bereich der Jugendhilfe tätig. 55 Hauptamtliche arbeiten in Jugendhäusern, weitere 11 in der mobilen Jugendarbeit (Streetworker), 21 an Schulen, 32 in der Jugendberufshilfe, 24 als Gemeindejugendreferenten und weitere 22 als kirchliche und sonstige Hauptamtliche. Da einige dieser Stellen Teilzeitstellen sind, errechnen sich 130,9 Vollzeitstellen. Daneben engagieren sich in der Jugendhilfe noch weitere ca. 1.000 Ehrenamtliche. 

Trede verschwieg auch die immensen Kosten nicht, die im Bereich der Jugendhilfe jährlich aufzuwenden sind. Für knapp über 1.000 Betreuungsfälle wird eine Gesamtsumme von ca. 22 Millionen Euro jährlich im Kreishaushalt veranschlagt. Vor allem hohe Kosten für die Unterbringung in Heimen und Wohngruppen, die im Einzelfall etwa 4.000 € bis zu 7.000 € monatlich betragen, schlagen hier zu Buche.

Kommunalwahl 2004: CDU mit Frauenpower

In fünf der zehn Kreistagswahlkreise des Landkreises Böblingen zieht die CDU mit Frauen als Spitzenkandidatinnen in den Wahlkampf. Dies teilte der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach nach Abschluss der Nominierungsveranstaltungen am Mittwochabend in Magstadt mit. 
Auch in den übrigen fünf Kreistags-Wahlkreisen seien Frauen an herausragenden Stellen plaziert worden. "Die Frauen prägen die politische Arbeit der CDU in besonderer Weise und das kommt unserer Partei auf allen Ebenen zugute", unterstreicht der Kreisvorsitzende in einer Pressemitteilung. So seien auch zwei seiner drei Stellvertreter Frauen und gut ein Drittel aller Orts-, Gemeinde- und Stadtverbände der Kreis-CDU werde inzwischen von profilierten Frauen geführt. 

CDU-Kulturfest im Rahmen von "Sommer am See"

Wieder einmal konnten die Bürgerinnen und Bürger beim CDU-Kulturfest am Oberen See ganz nah bei ihren Volksvertretern sein und Aktuelles zur politischen Lage aus erster Hand erfahren, sei es vom Bundestags­abgeordneten Clemens Binninger, dem Landtagsab­geordneten Prof. Dr. Eugen Klunzinger oder den zahlreich anwesenden Kommunalpolitikern. 

Schon ab 11.00 Uhr begann die Veranstaltung mit einem Jazz-Frühstück. Das Joki-Weiss-Trio mit Schlagzeug, Kontrabass und Klavier schuf eine beschwingte Atmosphäre. Die Mittelstandsvereinigung der CDU ließ es sich wie im Vorjahr nicht nehmen, das Jazz-Trio zu sponsern und dazu noch ein Fässchen Freibier zu spendieren. 

Die Organisation der Veranstaltung lag in den Händen von Hans- Dieter Schühle, der gleichzeitig für die Aktion „Böblingen braucht mehr Weihnachtsbäume“ warb. 

Gewohnt gemütlich schloss die Veranstaltung unter der tatkräftigen Mitwirkung der Handorgler aus Dagersheim. 

Prof. Landmesser hält Vortrag zum Thema Bildungspolitik

Beim Forum Politik des CDU Stadtverbandes Böblingen stand das Thema Bildungspolitik und die Anforderungen der Wirtschaft im Mittelpunkt der Diskussion. Dazu konnte CDU-Chef Paul Nemeth den Leiter der IBM Personalentwicklung und Mitglied des Bildungsrates Baden-Württemberg Professor Matthias Landmesser als Experten gewinnen und lud ihn zum Vortrag in den Bierkeller der Gaststätte „Böblinger Haus“. 

Kernthese des Referenten war die Forderung, dass in Schulen und Hochschulen mehr Methoden-, Sozial- und Veränderungskompetenz vermittelt werden müssen. In den Schulen gehe es darum, die Fülle des spezialisierten Fachwissens zu reduzieren und die Grundlagen und deren fächerübergreifende Anwendung zu stärken. Dadurch werden Freiräume geschaffen, die über erweiterte Lehr- und Fördermodelle zur Vermittlung und Entwicklung von Methoden- und Sozialkompetenz genutzt werden müssten. Der Bildungsrat der Landesregierung unterstütze diese Reformbestrebungen ausdrücklich. 

Im Bereich der Hochschulen seien ebenfalls Flexibilisierungen anzustreben. 
Landmesser unterstützt das konsekutive Bachelor-Master-System, das sich als 
internationaler defacto-Standard entwickelt habe. Dieses Modell schaffe 
Vorteile für Studierende, Absolventen und Wirtschaft. Studierende können sich je nach Arbeitsmarktlage und eigener Lebensplanung für einen früheren oder späteren Einstieg ins Berufsleben entscheiden. Absolventen können schon als junge Bachelors erste Erfahrungen im Berufsleben sammeln und dann entscheiden, ob und in welche Richtung sie einen Master anstreben wollen. Aus Sicht der Wirtschaft sei es besonders wichtig, dass in hervorragender Weise die Möglichkeit des lebenslangen Lernens im Unternehmen und damit praxisnah im internationalen Umfeld ermöglicht werde. 

Diese Forderungen basierten auf Erfahrungen und Trends aus der Wirtschaft.  Die alte hierarchische Trennung zwischen Entscheidern und Ausführenden  verschwimme zugunsten von mehr Eigenverantwortung. Statt zeitlicher Präsenz  würden zunehmend Ergebnisse gemessen und die Fähigkeit zur Teamarbeit in sich schnell verändernden interkulturellen Teamstrukturen werde zur Selbstverständlichkeit. Immer mehr Firmen änderten ihre Einstellungsverfahren, indem weniger Fachwissen und Zeugnisnoten bewertet werden, sondern gezielt Verantwortungsbewusstsein, ehrenamtliche Engagements, Interaktions- und Problemlösungsfähigkeiten gesucht werden. 

Es habe sich gezeigt, dass die differenzierte Bildungslandschaft Baden-Württembergs sehr erfolgreich ist, insbesondere mit den Berufsakademien, die sich in vielen Unternehmen zu Kaderschmieden für zukünftige Führungskräfte entwickelt haben. Es gehe jetzt darum, sich nicht auf diesen Erfolgen auszuruhen, sondern konsequent an der Weiterentwicklung zu arbeiten. Nicht zuletzt Pisa habe gezeigt, dass den Schülern nicht das Fachwissen, sondern vielmehr die Fähigkeit dieses Wissen auf konkreteFragestellungen anzuwenden, fehle. So mancher Hochschulabgänger könne die kompliziertesten volkswirtschaftlichen Zusammenhänge erklären aber scheitere beim Versuch ein Produkt zu verkaufen. 

Zum Abschluss des Forum Politik brachte Paul Nemeth es auf die Formel:  "Erziehung, Bildung und Wissenschaft sind und bleiben die wichtigsten Erfolgsfaktoren für Baden-Württemberg, um im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu bleiben. Deshalb müssen alle politischen Ebenen, Kommune, Land und Bund im Dialog die notwendigen Veränderungen verstehen und umsetzen."


CDU Stadtverband Böblingen besuchte lokalen Fernsehsender R.TV

Fernsehen im Landkreis Böblingen gehört schon seit vielen Jahren zum Alltag der Kreis-bewohner. Der CDU Stadtverband Böblingen ist an der Entwicklung von R-TV seit sei-ner Gründung interessiert. „Ein lokaler Fernsehsender bereichert unsere Medienland-schaft und transportiert die Ereignisse im Kreis visuell zu den Menschen“, so der Stadt-verbandsvorsitzende Paul Nemeth. Daher war es naheliegend, den Fernsehsender einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Zahlreiche interessierte CDU Mitglieder aus dem Kreis nahmen die Gelegenheit in Anspruch, sich im Rahmen einer Betriebsbesichtigung über die Arbeitsweise des Senders zu informieren. Die Führung wurde von Achim Ritt-maier, Chefredakteur des Regionalmagazins, geleitet. Rittmaier ging auf die Geschichte von R-TV ein, vermittelte einige Daten und Fakten, vor allem aber wurde ein Einblick in die Fernseharbeit gegeben. 

Viele der erschienen CDU Mitglieder waren erstaunt, mit wie viel Fleiß und Kreativität die Mitarbeiter von R-TV an die Arbeit gehen. Zum Schluss der Führung konnte auch den Radiomachern von RTV Radio über die Schulter geschaut werden. Alle Besucher zeigten sich von dieser Führung begeistert und sind schon gespannt auf die nächsten Firmenbesichtigungen der Böblinger CDU. 

CDU Böblingen startet Forum Politik

Der CDU Stadtverband Böblingen startet eine neue Initiative zur politischen Information seiner Mitglieder und interessierter Bürger. Unter dem Motto "Forum Politik" sollen Bundes-, Landes und Kommunalpolitische Brennpunkte behandelt werden. 
Die Veranstaltungsreihe wird einmal monatlich jeweils vor Beginn 
der Vorstandssitzungen stattfinden, so dass hernach gleich Beschlüsse zu den einzelnen Themen gefasst werden können. "Als Volkspartei ist es unser Auftrag das Ohr möglichst nah am Bürger zu haben und an der politischen Willensbildung aktiv mitzuwirken", so der Böblinger CDU-Vorsitzender Paul Nemeth. 

Außerdem wollen die Christdemokraten die vor einigen Jahren praktizierte Reihe der Firmenbesichtigungen reaktivieren. Diese Aktionen werden von Marc Biadacz von der Jungen Union und Stefan Meyer, Vorsitzender der CDU Mittelstandsvereinigung, koordiniert. Bei dieser Veranstaltungsreihe geht es der Böblinger CDU vorallem darum die Sorgen und Nöte des Mittelstandes aufzugreifen und konstruktiv in die aktuellen Diskussionen um den Wirtschaftsstandort Böblingen einzubringen. 

CDU-Stadtverband Böblingen für Einführung des Chip-Systems

Nach dem Hearing im Januar zum Thema Müllgebührenabrechnung hat sich auch  die Böblinger CDU über die geplanten Varianten der Müllabrechnung per Chip kundig  gemacht. Auch die  Argumente der Initiative Besseres Müllkonzept wurden in die Diskussion einbezogen. 

Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Paul Nemeth fasste das Ergebnis der  Beratungen so zusammen: "Die Einführung einer elektronischen Banderole bringt eine größere Flexibilität  für die Bürger, denn es wird bedarfsgerecht abgerechnet.“ Die Zahl der Leerungen zu zählen und am Ende des Jahres eine Schlussabrechnung zu erstellen entspreche dem Stand der Technik und wird als  sinnvoll betrachtet. Dass dazu auch eine gewisse Mindestanzahl von Leerungen bereits in die Grundgebühr  einkalkuliert wird, ist für Nemeth plausibel. Alles andere lasse den wilden Müll unbeherrschbar anwachsen. 

Dagegen wird eine Gebührenabrechnung nach Gewicht einhellig abgelehnt. Die  Gründe für diese ablehnende Haltung liegen auf der Hand: Die hierfür notwendige Technik wäre teuer,  reparaturanfällig und möglicherweise zu ungenau, weshalb auch die Akzeptanz der daraus resultierenden  Müllbescheide  sehr in Frage zu stellen sei. Im übrigen wären bestimmte Personengruppen benachteiligt: Familien mit  Kleinkindern im Windelalter ebenso wie 
inkontinente ältere Menschen. Da helfe auch der Hinweis auf Stoffwindeln  nicht weiter. 

Ehrungen bei der CDU beim Jahresabschluss

Der Stadtverbandsvorsitzende Paul Nemeth überreichte bei der Jahresabschlussfeier der CDU-Böblingen Franz Benirschke und Helmut Beck Anerkennungsurkunden für 45- bzw. 35-jährige Mitgliedschaft.

Nemeth für FFG-Kuratorium 

In einem offenen Brief an die Oberbürgermeister von Böblingen und Sindelfingen  fordert Böblingens CDU-Chef Paul Nemeth die Gründung eines Kuratorium zur Entwicklung des Ehemaligen  Flughafengeländes.
Das Ehemalige Flughafen Gelände (EFG) ist für die Zukunft der Städte Böblingen und Sindelfingen von  besonderer Bedeutung. Hier liegt das Potenzial des zukünftigen Silicon-Valleys für Baden-Württemberg, heißt  es im Brief Nemehts. Bis zu 15 000 neue Arbeitsplätze sollen auf dem 80 Hektar grossen Gelände entstehen.  Die Verhandlungen mit dem Bund, die jetzt kurz vor dem Abschluss stehen, hätten gezeigt, wie kompliziert und  schwerfällig Verhandlungen und Entscheidungen sein können. 
Für eine langfristige Zukunftsperspektive des EFG  werde es wichtig sein, dass sowohl Landesministerien als auch Bundesministerien dieses Projekt kennen,  fördern und ihm eine hohe Priorität einräumen, denn mit der Erschliessung des Geländes werden noch  umfangreiche Probleme zu lösen sein. Nemeth verweist besonders auf den Ausbau der A 81 und die Ansiedlung  der richtigen Mischung an Betrieben. 
Dazu bedürfe es bester Kontakte mit einem sicheren Gespür, welche Branchen, Technologien und  Dienstleistungszweige in Zukunft eine zentrale Rolle spielen werden. Aus diesen Gründen möchte ich den  Vorschlag unterbreiten, dass wir für das EFG ein Kuratorium gründen. Diesem Kuratorium sollen führende  Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung angehören, die sich dafür einsetzen, aus diesem für  die Region einmaligen Gelände ein Erfolgsmodell zu machen, so die Idee des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden.  Folgende Persönlichkeiten kommen aus seiner Sicht in Betracht: Die OB der Städte Böblingen und Sindelfingen,  der Landrat des Kreises Böblingen, die Landtags- und Bundestagsabgeordneten des Kreises, der  Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, das Vorstandsmitglied Daimler-Chrysler, Personenwagen und  smart, Professor Jürgen Hubbert, der Vorstandsvorsitzende von IBM, Erwin Staudt, der Vorstandsvorsitzende  von HP, Menno Harms, der ehemalige Präsident des BDI und Böblinger Hans-Olaf Henkel, der ehemalige  Ministerpräsident und Innovationsexperte Lothar Späth, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs- Gesellschaft der Region Stuttgart, Dr. Walter Rogg, der Bundestagsabgeordnete der Grünen, Rezzo Schlauch und  die Berliner Staatssekretärin und Bundestagsabgeordnete Ute Vogt. 
Die Liste der genannten Persönlichkeiten besitze keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Jedoch sollten alle  vorgeschlagenen Personen einen Bezug zur Region haben und ihren Einfluss nach dem Motto EFG - Einsatz Für  Gewinner.


Kulturfest der CDU Böblingen am 7.9.2002 mit handfesten Überraschungen 

Kräftig ausgeteilt hat der CDU-Bundestagskandidat Clemens Binninger auf dem Kulturfest der CDU Böblingen. Nicht nur die politische Konkurrenz bekam eine Abreibung, sondern auch ein Schlagzeug wurde von dem Hobby-Musiker mit kräftigen Schlägen in die Mangel genommen. Zur vollen Zufriedenheit der Besucher übrigens, die solche Töne von dem Kandidaten noch nicht vernommen hatten. 

Zuvor attackierte Binninger seine Konkurrenten, denen er mangelndes Verständnis für den Mittelstand vorwarf. „Der Mittelstand braucht steuerliche Entlastung und Abbau der Bürokratie!“, rief Binninger den Besuchern zu. Seine Mitbewerber um das Bundestagsmandat hätten einen völlig falschen Eindruck von der wirtschaftlichen Lage im Kreis Böblingen und zur Situation des Mittelstandes im besonderen. 
Wichtige Mandatsträger der CDU im Kreis hatten sich angekündigt und wurden vom Stadtverbandsvorsitzenden Paul Nemeth interviewt. Dabei war auch der Landtagsabgeordnete Prof. Eugen Klunzinger, der Sindelfinger OB Bernd Vöhringer und der Erste Bügermeister Michael Beck. 

Nach Tanzeinlagen durch den Tanzsportclub Rot-Weiss ging der Stab an den „Leierkasten-Mann“. Familienbäcker Heinrich Sehne höchstpersönlich drehte die Kurbel seiner High-Tech Drehorgel, die über 400 Lieder gespeichert hat und die musikalische Umrahmung bot für Gespräche rund um Politik.  

Ortsvorsteher Peter Müller berichtet über Entwicklungen in Dagersheim

Wenn es jemand gelänge, in den Flecken einen Tante-Emma-Laden zu holen, stehe ich zwei Stunden die Woche hinter die Kasse. Nicht nur bierernst, sondern auch humorvoll zeigte sich Ortsvorsteher Peter Müller, als er jüngst vorm CDU-Stadtverband die Entwicklungen an der Schwippe skizzierte. 

Er führe zwar, so der 33-Jährige, Gespräche mit Supermarktketten, um das Defizit bei der Lebensmittelversorgung zu beheben. Doch Hoffnungen macht Müller keine: Den Tante-Emma-Laden kömmer vergessen. Und ein Supermarkt beanspruche heutzutage ein 50-Ar-Grundstück und 100 Stellplätze. Doch wo die im äußerst platzknappen Ortskern hernehmen und nicht stehlen? 
Wobei dem Ortschef schon klar ist, dass hier die demographische Entwicklung Dagersheim einholt: Auch hier gibt es immer mehr ältere Leute, die für ihren Einkauf nicht mehr wegfahren können. 

Hervorragend ist für Müller ansonsten die Infrastruktur. Die Eingemeindung seinerzeit sei ein Modell gewesen, von dem beide Seiten profitiert hätten. Die top zeitgemäße Ortsverfassung, das etablierte Ortsparlament und die unechte Teilortswahl stehen für Müller denn auch nicht zur Debatte. Der OB habe für seine Amtszeit sein Wort gegeben, daran nicht zu rütteln: Überhaupt ist die Verwaltung in Böblingen Dagersheim gegenüber wohlwollender eingestellt, als das oft dargestellt wird. 

Aktuell 5730 Einwohner, mit Rübländer und östlich der Waldstraße 6500 Seelen groß - so skizzierte Müller die Wohngemeinde, in der 90 Prozent des kulturellen Lebens in zwölf Vereinen, den Kirchen und bei der Feuerwehr entsprängen. Deshalb seien die Rahmenbedingungen so wichtig, verwies Müller auf den Bau der 3,2 Millionen Euro teuren neuen Festhalle. Dann habe man mit der Zehntscheune (120 Plätze), der Festhalle (250) und der Mehrzweckhalle (600) drei optimale Hallengrößen. Ab 7000 Einwohnern habe die Stadt den Bedarf für eine weitere Sporthalle anerkannt. Aber: Das dauert zehn Jahre. In Rübländer sei eine Fläche dafür gesichert. Nach dem Scheitern der Idee einer vereinseigenen Halle von TSV Dagersheim und TV Darmsheim am Rappenbaum müsse es jetzt Ziel sein, diese Idee in den Sportentwicklungsplänen zu verankern, um sie vielleicht schon vor 7000 Einwohnern zu realisieren. 

Der Beitrag der Böblinger Firma AddOn zur  IT- Initiative Böblinger Schulen

Hans-Jürgen Schmid hält Vortrag beim CDU-Stadtverband Böblingen

Die Pisa-Studie war auch beim Vortrag des Repräsentanten der Fa. AddOn,  Hans-Jürgen Schmid ein Thema: "Ein 25-jähriger Inder oder Philippino ist für die  IT-Aufgaben besser vorbereitet, als ein gleichaltriger Deutscher mit  abgeschlossenem Studium!", behauptete Schmid bei seinem Vortrag beim CDU- Stadtverband. Konsequent daher die Haltung der rasant wachsenden Böblinger  IT-Firma, die zusammen mit so namhaften Firmen wie Hewlett-Packard und IBM  ein wichtiger Träger der Böblinger Multimedia-Initiative ist, dass die hiesigen  Lehrer und Schüler durch Schulung und Support (Hilfe bei technischen Problemen)  unterstützt werden. Das durch die Firma gesponserte Gesamtvolumen beträgt für 2000/2001 bereits  satte 250.000 DM, im Jahr 2002 wird diese Summe nochmals übertroffen und soll  dann etwa 170.000 EURO betragen. Kein Wunder daher, dass vom Böblinger  CDU-Vorsitzenden Paul Nemeth Respekt und Anerkennung für diese Leistung  gezollt wurde. Aber auch für Sindelfingen brechen nach Aussage Schmids  bessere Zeiten an. Das Projekt soll nämlich auf Böblingens Nachbarstadt  ausgedehnt werden. 

Geplant ist auch die Einbindung von Grundschulen in das Konzept. Wie das gehen  soll? Hans-Jürgen Schmid zuckt mit den Schultern: "Das ist auch für uns Neuland,  denn bisher sind wir Spezialisten für die Ausbildung von Erwachsenen." Man  werde aber auch diese Aufgabe mit Kreativität, Flexibilität und Know-How  meistern, da ist sich der IT-Fachmann sicher.  

Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen beim CDU-Stadtverband Böblingen

Paul Nemeth führt den CDU-Stadtverband Böblingen weitere zwei Jahre

Bei der Jahreshauptversammlung der CDU Böblingen fanden sich 51 stimmberechtigte Mitglieder ein, um unter der Versammlungsleitung des Kreisvorsitzenden Dr. Reiner Heeb den neuen Vorstand zu wählen. Paul Nemeth wies in seinem Rechenschaftsbericht auf wichtige Tätigkeitsfelder hin, bei denen die CDU die Richtung vorgegeben habe, so etwa bei der Multimedia-Initiative und Internet im Rathaus, bei der Haushaltskonsolidierung, beim Thema familienfreundliches Wohnen und der Family-Card, deren Konzeption von CDU-Fraktion und Stadtverband gemeinsam erarbeitet wurde. Daneben sei es auch die CDU gewesen, die maßgeblich die Aufgaben Sicherheit und Sauberkeit in das Bewusstsein der Stadtverwaltung gerückt habe. 

Bei der anschließenden Wahl wurde Paul Nemeth mit großer Mehrheit wiedergewählt, zu seinen Stellvertretern wurden Waltraud Walz, Marc Biadacz und Heinz Herberth gewählt. Das Amt der Schatzmeisterin wird wieder von Monika Hübner ausgeübt, Pressesprecher bleibt Uwe Schwenker. Zum Schriftführer wurde der erst 17-jährige Markus Kwincz gewählt. Als Beisitzer gehören dem neuen Vorstand an (alph. Reihenfolge): Manfred Aster, Gaby Dannwolf-Nies, Alexander Mazur, Stefan Meyer, Horst-Paul Rybohl, Hans-Jürgen Schmid, Corinna Schoch, Pano Sidiropoulos und Angela Spruth.

Ehrungen bei der CDU beim Jahresabschluss

Der Stadtverbandsvorsitzende Paul Nemeth war zufrieden: Neben dem Kreisvor- 
sitzenden Heeb und dem Fraktionsvorsitzenden Kless konnte auch der neugewählte Bundestagskandidat Clemens Binninger als Gast bei der Abschlussfeier der CDU begrüßt werden. Binninger nutzte sein Grußwort um den Blick nach vorne zu richten und ging mit  der Presse, die Brigitte Baumeister nach der Nominierung noch in ein schlechtes  Licht 
zu rücken versuchte, ins Gericht: "Das ist schlechter Stil, den ich nicht  billige!", so der Bundestagskandidat. Er habe persönlich zum Telefonhörer gegriffen, um Vertretern der Presse klarzumachen, dass "es so nicht geht." Nun sucht er eine Wohnung im Raum Böblingen und werde sich auf den Bundestagswahlkampf konzentrieren.  Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft standen an dem Abend ebenfalls auf dem Programm. 40 jähriges Jubiläum: Georg Sellgrad, 35 Jahre dabei: Herbert  Keiser, 30 jähriges Jubiläum: Heinrich Hüer, Claudia Matthaei, 25 jähriges Jubiläum: Werner Mornhinweg, Melanie Schirmer und Hans Fast. Stellvertretend für die Jubilare bedankte sich Paul Nemeth bei Heinrich Hüer,  der als einziger anwesend sein konnte, für die Treue zur Partei und überreichte  ihm eine Ehrenurkunde.



Volle Unterstützung des CDU-Stadtverbandes Böblingen für Clemens Binninger

Bei der Nominierungsveranstaltung am 23.11.2001 in Magstadt konnte sich der 39-jährige Polizeioberrat Clemens Binninger gegen die Bundestagsabgeordnete Brigitte Baumeister und drei weiteren Kandidaten im dritten Wahlgang durchsetzen. Bei der entscheidenden Stichwahl entfielen auf Binninger 340 Stimmen, Baumeister erhielt 256 Stimmen. 

"Nach den harten Auseinandersetzungen im Vorfeld dieser Nominierung muss die Kreis-CDU wieder zu uneingeschränkter Geschlossenheit zurückfinden. Dies ist die Voraussetzung für einen Erfolg bei der Bundestagswahl 2002 im Kreis Böblingen“, so Paul Nemeth.

Gewaltkriminalität auf dem Vormarsch - Polizeibericht beim CDU-Stadtverband

Kein Thema könnte derzeit aktueller sein als das Problemfeld Innere Sicherheit. Folgerichtig informierte sich  der CDU-Stadtverband aus erster Hand, um Einblicke in die Lage in Stadt und Kreis zu gewinnen. Der stellvertretende Revierleiter des Polizeireviers Böblingen, Jörg Heindl, zeigte mit zahlreichen Statistiken alle Facetten der Straftaten und die Schwerpunkte der Polizeiarbeit auf. 

Schwerpunkt der Kriminalität in den großen Städten

Der vom Stadtverbandsvorsitzenden Paul Nemeth eingeladene Polizeihauptkommissar bemerkte eingangs, dass die großen Städte Böblingen, Sindelfingen, Herrenberg und Leonberg 50 % der Einwohner beherbigen, dass dort aber etwa 70 % aller Straftaten passieren. Für die Stadt Böblingen sehen die Zahlen so aus: 13 % der Kreisbevölkerung ist dort wohnhaft, aber 22 % aller Straftaten finden in Böblingen statt. Dies habe viel mit  der 
Kriminalität im Zusammenhang mit Drogen zu tun, die sich in größeren Städten verstärkt zeige. Aber auch die Verfolgung der Straftaten geschehe in größeren Städten intensiver, womit sich ein Teil der Unterschiede erklärten. Die Statistik spricht eine klare Sprache: In Böblingen kommen auf 1.000 Einwohner 73,4 Straftaten pro Jahr,  in Altdorf sind es dagegen nur 9,7 Straftaten! 

In der anschliessenden Diskussion wurde das Schwerpunktproblem Drogenmißbrauch intensiv diskutiert. Jörg Heindl betonte, dass die Folgen der Drogensucht, nämlich die Beschaffungskriminalität, als Hauptärgernis für die Gesellschaft wahrgenommen werde. 

Zufrieden ist der Polizist mit der technischen Ausstattung der Polizei. Natürlich könne man nicht wunschlos glücklich sein, aber die Ausstattung mit Fahrzeugen, Funkgeräten oder Computern sei insgesamt zufriedenstellend.  

Staatsminister Dr. Christoph Palmer sprach im 
Mediencafé über die Bedeutung des Internets

Wenn im Hause Palmer eine Tiefkühlpizza oder Schokoladeneis fehlt, wirft die Familie den Computer an. "Natürlich bestellen wir auch Waren über das Internet," für Baden-Württembergs Staatsminister Dr. Christoph Palmer gehört moderne Technik auch privat zum Alltag. 

"Das ist die Zukunft," sagt er bei einem Besuch im Böblinger Mediencafé: "In zehn Jahren steht in jedem Haushalt so selbstverständlich ein Computer wie heute ein Farbfernseher." 
Der 38-Jährige ist überzeugt vom Siegeszug der Kommunikation via Datenleitungen: "Wir befinden uns im Übergang von einer Dienstleistungs- hin zu einer Kommunikationsgesellschaft. Das Internet ist der Schlüssel für die Zukunft. Fast jeder Bereich unseres Lebens wird betroffen sein." 

Jetzt sei es wichtigste Aufgabe, die Menschen auf diese neuen Möglichkeiten der Lebensgestaltung vorzubereiten. "Wir brauchen auf der einen Seite die entsprechenden Ausbildungsgänge. Gerade im Raum zwischen Böblingen, Sindelfingen und Herrenberg habe das entscheidende Bedeutung: "Wir sprechen hier zu Recht vom schwäbischen Silicon Valley. Diese herausragende Position können wir aber nur halten und weiter ausbauen, wenn die entsprechenden Mitarbeiter zur Verfügung stehen." 


Landrat Dr. Reiner Heeb bei der Böblinger CDU - Informationen und Visionen

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "CDU im Gespräch" war der scheidende Landrat Dr. Reiner Heeb bei der Böblinger CDU zu Gast und informierte die Zuhörer über die Investitionen und politischen Entscheidungen, die vor allem für die Stadt Böblingen von großer Bedeutung sind. "Ich bin ein glücklicher Böblinger und beabsichtige auch hier wohnen zu bleiben - trotz Müllverbrennungsanlage", begann der Landrat seine Ausführungen. Doch zunächst wies er auf andere Kreiseinrichtungen hin, die in Böblingen beheimatet sind: das Landratsamt, das Kreiskrankenhaus Böblingen mit 500 Betten und die Kreisschulen, hier vor allem die Mildred-Scheel-Schule und die Akademie für Datenverarbeitung (ADV). 
Detailliert wusste Dr. Reiner Heeb über bereits abgeschlossene Baumaßnahmen und gerade laufende Um- und Anbaumaßnahmen in den Kreiseinrichtungen zu berichten. So wurde in das Böblinger Krankenhaus inzwischen schon weit mehr als die ursprünglichen Baukosten investiert.  

Prof. Wilhelm Spruth bei der CDU im Gespräch

Ein klares Plädoyer für erleichterte Zugangsmöglichkeiten nach Deutschland für Computerspezialisten hielt der Böblinger Informatik-Professor Dr. Wilhelm Spruth im Rahmen eines Vortrages der Veranstaltungsreihe CDU im Gespräch. 

Der Mangel an Informatikern sei geradezu katastrophal, dies gelte aber auch für verwandte Bereiche wie Elektrotechnik, Maschinenbau oder Verfahrenstechnik, sagte Spruth. Je höher der Ausbildungsstand, umso größer sei der Bedarf in der Industrie. Noch vor drei Jahren sei dies völlig anders gewesen. Damals seien auch die Kapazitätender Universitäten nur zu 40 Prozent ausgelastet gewesen. Heute gebe es fast 50 Prozent mehr Studienbewerber als Plätze. Prof. Spruth wies darauf hin, dass es einen langfristigen Trend gebe, der im Bereich der Informationstechnik einen jährlichen Zuwachs am Anteil des Bruttosozialprodukts von 0,1 Prozent verzeichne.  

Die Geschichte des Böblinger Schlossberges - Der Böblinger Kulturamtsleiter Dr. Günther Scholz bei der CDU im Gespräch

Mit Bildern, Fakten und vielen Geschichten führte Dr. Scholz die Zuhörer in die Vergangenheit Böblingens bis in das 11. Jahrhundert zurück. Der Referent betonte, dass fast 700 Jahre der 750 jährigen Geschichte Böblingens, das Schloss das politische, kulturelle und  kommunikative Zentrum der Stadt war. 

Erst seit 1950 ist der Schlossberg ohne Schloss. Durch den verheerenden Luftangriff im Oktober 1943 brannte der historische Südflügel im Zweiten Weltkrieg völlig aus. Seine Ruinen wurden 1950 abgetragen, fügte Dr. Scholz hinzu. Der Böblinger Bote vom 4. Februar kommentierte damals: "Wer seinen Blick über die kahle Stelle schweifen lässt empfindet wieder einmal mit bitterem Weh die Tragik des Schicksals, das im Jahr 1943 unsere Stadt neben anderen Dingen vor allem seines markantesten Wahrzeichens beraubt hat."  

24.02.2001
CDU Böblingen informiert sich über BSE


Zentrales Thema der jüngsten Sitzung des Stadtverbandes der CDU Böblingen war die BSE-Krise und die Folgen für die Verbraucher und die Landwirtschaft. Ein Fachmann aus dem Landwirtschaftsministerium berichtete über den neuesten Stand der Entwicklung. Der Experte betonte, dass man über den Erreger und die Art der Übertragung noch nichts wisse. Dennoch hält er die Ängste der Bevölkerung für übertrieben. Die von der neuen Gesundheitsministerin geforderte Änderung des Verbaucherverhaltens hält er für illusionär. Die Reduzierung der Rinderbestände in Deutschland bedeute für die Landwirtschaft nichts anderes als deren Existenzvernichtung. Wenn sich die Lage in einigen Monaten oder Jahren wieder beruhigt habe, müsse das dann wieder nachgefragte Rindfleisch aus anderen EU-Ländern importiert werden, weil es die Betriebe in Deutschland dann nicht mehr gebe. Gesicherte Erkenntnisse über die Art der Krankheit wird es nach Auffassung des Experten kurzfristig nicht geben. Es könne 10 bis 15 Jahre dauern, bis die Wissenschaft die Zusammenhänge restlos erforscht habe.

Von Vorstandsmitgliedern wurde jedoch betont, dass die Sorgen der Menschen ernst genommen werden müssten und dass ein Umdenken bei der Landwirtschaft zu Recht gefordert werde. Die Verbaucher wären angesichts der großen Gesundheitsgefahren bereit, für bessere Qualität einen höheren Preis zu bezahlen. Eine Benachteiligung der heimischen Landwirtschaft gegenüber Landwirten aus anderen EU-Staaten wird allerdings konsequent abgelehnt.
Es wurde abschliessend beschlossen, diese Thematik im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung mit je einem Vertreter aus der Landwirtschaft, der Metzgerinnung und der Veterinärmedizin zu vertiefen.

CDU Böblingen setzt sich für mehr Sauberkeit ein

Die Böblinger CDU hat sich im Rahmen einer Vorstandssitzung am 21.03.2000 intensiv mit dem Problem der zunehmenden Verunreinigung im Stadtgebiet befasst. Immer häufiger könne man überquellende Abfallkörbe und achtlos weggeworfene Dosen, auch in sensiblen Bereichen, etwa rund um die Seen, beobachten. Diesen, dem Stadtbild abträglichen, Mißständen entgegenzuwirken müsse das Ziel von Stadtverwaltung und Gemeinderat sein. Die CDU unterstützt die "Stadtputzete" am 8. April 2000 und fordert alle Bürgerinnen und Bürger auf, mitzuhelfen. "Die einmal jährlich stattfindende Putzaktion kann aber nur ein Baustein im Rahmen eines Gesamtkonzeptes sein, um das Müllproblem in den Griff zu kriegen", so Pressesprecher Uwe Schwenker. Daher werde die Stadtverwaltung aufgefordert, ein Konzept zu erarbeiten, um die Sauberkeit in der Stadt dauerhaft und grundlegend zu verbessern.



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