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CDU
Böblingen feiert den Abschluss eines erfolgreichen Jahres17.12.2006 | Bei
der inzwischen schon traditionellen Jahresabschlussfeier der CDU
Böblingen blickte der Vorsitzende der CDU Böblingen
und
Landtagsabgeordnete Paul Nemeth auf das letzte Jahr zurück.
"Wir
haben ein anstrengendes aber dafür auch ein erfolgreiches Jahr
hinter uns", resümierte Paul Nemeth und bedankte sich bei
dieser
Gelegenheit auch bei allen Helfern, die zum Gelingen seines Wahlkampfes
beigetragen haben. In seinem Jahresrückblick ging Paul Nemeth
des
Weiteren noch auf aktuelle politische Themen ein. Die CDU
Böblingen freute sich, auch in diesem jahr wieder den
Bundestagsabgeordneten Clemens Binninger begrüßen zu
können. In seinem Grußwort würdigte er die
gute Arbeit
des Stadtverbandes und ging auch auf aktuelle bundespolitische Themen
wie beispielsweise die Gesundheitsreform ein. Nach dem die
Gäste
nun mit landes- und bundespolitischen Informationen versorgt waren,
durften natürlich auch die kommunalpolitischen Themen nicht
außen vor bleiben. Der Fraktionsvorsitzende der CDU
im
Böblinger Gemeinderat, Hubertus Kless, ließ somit in
seinem
Grußwort die kommunalpolitischen Themen des Jahres 2006 Revue
passieren. Hierbei ging er auf sehr wichtige Themen wie die geplanten
Einsparungen der Stadt Böblingen und die aktuelle Situation
auf
dem Flugfeld ein. Neben dem informativen Teil gab es auch auf dieser
Jahresabschlussfeier der CDU Böblingen wieder einen
feierlichen
Teil, in welchem langjährige Mitglieder geehrt wurden. Paul
Nemeth
freute sich besonders diesmal folgende Mitglieder ehren zu
können:
Josef
Nemeth für 40 Jahre Mitgliedschaft, Melanie Schirmer
für 30
Jahre Mitgliedschaft, Fritz Endriss für 25 Jahre
Mitgliedschaft,
Achim Biedermann für 25 Jahre
Mitgliedschaft.
Nachdem
somit der informativen und der festliche Teil beendet waren, folgte der
gemütliche Teil der Jahresabschlussfeier. Alles in allem war
es
eine sehr gelungene Jahresabschlussfeier, die einen Rückblick
auf
das alte Jahre und gleichzeitig auch einen Ausblick auf das neue Jahr
aufzeigte.
Forum Politik
Antworten
vom Chefredakteur
23.11.2006 | Das
letzte "Forum Politik" des CDU Stadtverbandes Böblingen stand
unter einem ganz besonderen Motto. So lud die CDU Böblingen
Herrn
Otto Kühnle, Chefredakteur der Kreiszeitung, ein um mit ihm
gemeinsam die sonst vorherrschende Art der Pressearbeit einmal
andersherum aufzuziehen. "Bürger und Politiker fragen-
Chefredakteur antwortet" hieß die Devise. Der Vorsitzende der
CDU
Böblingen und Landtagsabgeordnete Paul Nemeth führte
in die
Veranstaltung ein. Die nächsten eineinhalb Stunden waren dann
ein
Streifzug durch Bndes- Landes sowie Kommunalpolitik. So wurden
beispielsweise Themen wie das Flugfeld, PS-Kultur, aber auch die
momentane Situation der CDU auf Bundesebene diskutiert. Bei dieser
Veranstaltung blieb keine frage offen. So freute die CDU
Böblingen
über die große Resonanz an Bürgern und
Politikern, die
es sich nicht nehmen lassen wollten, auch einmal dem Chefredakteur auf
den Zahn zu fühlen.
Forum Politik
Die
Freie Evangelische Schule stellt sich vor
Beim
letzten "Forum Politik" des CDU Stadtverbandes Böblingen ging
es
um das Thema "Bereichern Privatschulen die
öffentliche
Schullandschaft?". Als Referenten lud die CDU Böblingen Herrn
Dr.
Tilman Wagner, Stellvertretender Vorsitzender des
Trägervereins
der Freien evangelischen Schule sowie Herrn Stefan Siegels,
Verwaltungsleiter der Freien ev. Schule, ein. Die Thematik der
Privatschulen hat in Böblingen gerade in Anbetracht der
geplanten
Schulschließungen eine hohe Brisanz. Die Freie evangelische
Schule wurde 1999 gegründet und besteht aus einer Grund- und
einer
Hauptschule. Im Schuljahr 06/07 besuchen ca. 150 Kinder die
Grundschule. Die Hauptschule zählt ca. 65 Schüler.
Aktuell
unterrichten 15 Lehrkräfte an der Freien evangelischen Schule
in
Böblingen. Die Referenten betonten, dass die Freie
evangelische
Schule sich nicht als Konkurrenz zu den stattlichen Schulen sehe,
sondern als eine Ergänzung mit eigenständigem Profil.
Ein
Ziel der Freien evangelischen Schule ist laut den Referenten das
Erschaffen einer Schule die sich auch im Schulalltag an der
Person und Botschaft Jesu Christi ausrichtet und gleichzeitig aber im
Gespräch mit anderen Weltanschauungen bleibt. Des Weiteren
soll
die Schule für alle Kinder und Eltern zugänglich
sein,
unabhängig von ihrem religiösem, weltanschaulichem
und
politischem Bekenntnis. Ein weiteres Ziel ist eine auf die ganze Person
bezogene Bildung, welche den Anforderungen der Richtlinien
öffentlicher Schulen entspricht. Somit soll ein Lebens- und
Erfahrungsraum geschaffen werden, in dem Lehrer, Schüler und
Eltern gemeinsam Entdeckungen machen, miteinander lernen, arbeiten und
feiern können, so die Referenten. Die Finanzierung der Freien
evangelischen Schule erfolgt zum einen über staatliche
Förderung sowie über Schulgeld und Spenden. Zum
Abschluss des
Vortags stellten die Referenten die zukünftigen Ziele der
Freien
evangelischen Schule vor, welche unter anderem den Ausbau zu einer
Werksrealschule beinhalten.
Augen-, Ohren- und Gaumenschmaus
beim Kulturfest
CDU
Böblingen servierte Musik, Humor und brandheisse
Information
Bei
herrlichem "Volksfestwetter" ging das diesjährige
CDU-Kulturfest
in der alten TÜV-Halle am Oberen See in Böblingen
über
die Bühne. Den mehreren hundert Gästen wurde
fünf
Stunden lang ein buntes, abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm
geboten. Auch für das leibliche Wohl war bei dieser
CDU-Traditionsveranstaltung wieder auf das Beste gesorgt.
CDU-Stadtverbandschef und Landtagsabgeordneter Paul Nemeth konstatierte
zum Schluß des Nachmittags denn auch zu Recht eine "tolle
Mannschaftleistung und eine glänzende Stimmung". Mit dem
Erfolg
können jedenfalls die Stadtverbände von CDU und
Junger Union
in Böblingen sowie die CDU-Fraktion im Böblinger
Gemeinderat
mehr als zufrieden sein.
Hohen Anteil am guten
Gelingen hatten
nicht zuletzt "Cheforganisatorin" Regina Wagner, die sich nach ihrer
erfolgreichen Premiere damit für weitere Aufgaben empfahl,
sowie
die vielen Helferinnen und Helfer aus den Reihen der Böblinger
CDU, der Jungen Union und der Gemeinderatsfraktion. Für die
musikalische Unterhaltung der Besucherinnen und Besucher sorgten die
"Fröhlichen Handörgler" vom HC Dagersheim und der
Junge
Kammerchor Böblingen unter der Leitung von Clemens
König.
Ihre Darbietungen riß das Publikum immer wieder zu
begeistertem
Applaus hin. In locker eingestreuten Interview- und Talk-Runden wurde
aber auch viel Hintergrundinformation geboten.
Den
Auftakt machte der CDU-Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger, der von
Stadtrat Marc Biadacz sehr kenntnisreich nach der aktuellen politischen
Lage in Berlin gefragt wurde.
Ein
Höhepunkt war der Auftritt des bekannten Humoristen und
Buchautors
Karl Napf. Er schaute den Schwaben tief und treffsicher in Herz,
Gemüt und Seele, würzte seinen Auftritt mit
zahlreichen
köstlichen Anekdoten und erntete dafür wahre
Beifallsstürme. Ein Volltreffer für die
Veranstalter!
Aus dem
"Nähkästchen" plauderte
ebenso
CDU-Landtagsabgeordneter Paul Nemeth, von
Regina Wagner
natürlich auch nach den Ergebnissen der kurz zuvor zu Ende
gegangenen Kausurtagung der CDU-Landtagsfraktion befragt. "Politik aus
erster Hand" gab es ferner im Gespräch zwischen
Regionalrätin
Elisabeth Buck und Regina Wagner sowie von Hubertus Kless, dem
Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Böblinger Gemeinderat, der
sich
den Fragen von Waltraud Walz stellte. Kurzum: Es gab "brandheisse"
Informationen von der Kommunal- und Regionalpolitik bis hin zur Landes-
und Bundespolitik. Allein aus diesem Grunde hatte sich das Kommen der
vielen Besucherinnen und Besucher schon gelohnt, als sie sich aktuell
und umfassend informiert auf den Heinweg machten.
14.07.2006
Verdienstkreuz
1. Klasse für Prof. Dr. Wilhelm Spruth
Ministerpräsident Günther H. Oettinger: „In
Forschung,
Lehre und Industrie im Feld der Informatik weltweit
Maßstäbe
gesetzt“
Ministerpräsident Günther H. Oettinger hat am
Donnerstag, 13. Juli Prof. Dr. Wilhelm Spruth aus Böblingen-
Dagersheim das ihm vom Bundespräsident verliehene
Verdienstkreuz
1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
überreicht. In der Villa Reitzenstein in Stuttgart
würdigte
der Regierungschef die Verdienste des
Großrechner-Spezialisten um
den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg
und
Deutschland: „Professor Spruth hat in Forschung, Lehre und
Industrie im Feld der Informatik weltweit Maßstäbe
gesetzt.
Mit seinem erfolgreichen beruflichen und vielseitigen ehrenamtlichen
Wirken hat er sich um das Gemeinwohl verdient gemacht.“ An
der
Feierstunde in der Villa Reitzenstein, dem Amtssitz von
Ministerpräsident Günther H. Oettinger, nahmen unter
anderem
die Familie des Geehrten, der CDU-Landtagsabgeordnete Paul Nemeth, die
Dagersheimer CDU-Ortsverbandsvorsitzende und Regionalrätin
Elisabeth Buck sowie der CDU- Fraktionsvorsitzende im
Böblinger
Gemeindert, Hubertus Kless teil.
„Prof. Wilhelm Spruth hat sich beruflich wie ehrenamtlich in
den
Dienst unseres Landes gestellt. Mit seinem Bemühen um die
Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft hat er wichtige Impulse
für das Wachstumsfeld Informatik gegeben. Er hat sein enormes
Fachwissen und seine vielfältige praktische Erfahrung einer
großen Zahl von wissenschaftlichen Einrichtungen sowie
Studentinnen und Studenten zugänglich gemacht und dadurch auch
die
zukünftige Generation von Großrechner-Spezialisten
sowie das
gesamte wissenschaftliche Feld entscheidend
mitgeprägt.“, erklärte
Ministerpräsident Günther H. Oettinger.
06.04.2006
CDU
trauert um Prof. Dr. Peter
Lindemann
CDU-Kreisvorsitzender Wolfgang Heubach hat am 06.04.2006 zu Beginn des
"Kleinen Parteitags" der Kreis-CDU in Böblingen das politische
Wirken von Prof. Dr. Peter Lindemann gewürdigt. Er bezeichnete
den
im 90. Lebensjahr Verstorbenen als "prägende
Persönlichkeit,
die sich große Verdienste um die CDU in Stadt und Kreis
Böblingen erworben hat."
04.03.2006
Ministerpräsident
Wulff und Paul Nemeth
in der Kongresshalle
"Keine Experimente im Land
der Dichter, Denker,
Tüftler und Forscher"
Für das ehrenamtliche und bürgerschaftliche
Engagement in Kreis und
Land gab es jetzt in der Kongresshalle Böblingen
großes Lob:
Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff zollte den
Baden-Württembergern hohen Respekt dafür,
daß nahezu jeder zweite
Bewohner des "Ländles" ehrenamtlich tätig ist.
Über 100 Vertreterinnen
und Vertreter aus Vereinen, Organisationen und Einrichtungen waren auf
Einladung des CDU-Landtagskandidaten Paul Nemeth in die Kongresshalle
gekommen, um den niedersächsischen
Ministerpräsidenten, der auch
stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender ist und in der
Beliebtheitsskala deutscher Politiker hinter Angela Merkel an zweiter
Stelle rangiert, einmal persönlich zu erleben.
Auf
die Landtagswahl am 26. März in Baden-Württemberg
eingehend,
bescheinigte Wulff der Landes-CDU, 50 Jahre gute Regierungsarbeit
geleistet zu haben: "Im Land der Dichter, Denker, Tüftler und
Forscher
gibt es keine Experimente!" Auf diese Weise habe das
Musterländle
bundesweiten Modell-Status erhalten.
Eine wichtige
Entscheidung habe in jüngerer Vergangenheit
Baden-Württemberg als
drittes Bundesland in Deutschland mit der Versicherung für das
Ehrenamt
gefällt. Gemeinsam mit den 75 Millionen Euro, die pro Jahr in
das
Ehrenamt fließen, sei das "ein wichtiger Fortschritt
für die Menschen,
die sich freiwillig engagieren", so Christian Wulff. Beim Verlassen des
Württemberg-Saals der Kongresshalle erfüllte
Christian Wulff, begleitet
vom Paul-Nemeth-Wahlkampfteam der Jungen Union, noch zahlreiche
Autogrammwünsche.
26.02.2006
Einstimmiger
Vertrauensbeweis für Paul
Nemeth
CDU-Stadtverband Böblingen:
Nahezu 20
Prozent Mitgliederzuwachs - "Blitzsaubere Bilanz"
Mit einem riesigen Vertrauensbeweis ist der Böblinger CDU-Stadtverbandsvorsitzende Paul Nemeth im Amt bestätigt
worden:
Bei den Neuwahlen zum Vorstand erhielt Nemeth, der seit 1999
den
Vorsitz innehat, sämtliche Stimmen der anwesenden Mitglieder.
Das
einstimmige Votum für Paul Nemeth wertete
CDU-Kreisvorsitzender
Wolfgang Heubach, der die Jahreshauptversammlung leitete, "als
großartiges Zeichen der Geschlossenheit, Einigkeit und
Stärke" des CDU-Stadtverbandes Böblingen sowie als
"schönes Geschenk für Paul Nemeth am Vorabend seines
Geburtstages". Zugleich werde ein derart deutliches Ergebnis die
Landtagskandidatur von Nemeth im Wahlkreis 5
(Böblingen/Sindelfingen/Schönbuch) "ganz sicher
beflügeln".
Nemeth verwies auf der außerordentlich gut
besuchten
Jahreshauptversammlung auf die erfolgreiche Arbeit des Stadtverbandes
in den vergangenen zwei Jahren: So konnte die Mitgliederzahl um nahezu
20 Prozent gesteigert werden und das neugegründete "Forum
Politik"
unter Federführung von Heinz Herberth ein
breitgefächertes
Angebot präsentieren. Der Mitgliederwerbung räumte
der
wiedergewählte Stadtverbandsvorsitzende auch künftig
einen
hohen Stellenwert ein: "Wir dürfen nicht aufhören,
neue
Mitglieder zu werben und möchten vor allem junge Menschen,
Frauen
und Arbeitnehmer verstärkt ansprechen. Engagierte
Bürgerinnen
und Bürger haben bei uns hervorragende
Mitgestaltungsmöglichkeiten." Paul
Nemeth möchte in diesem Zusammenhang neben der allgemeinen
politischen Arbeit das "Forum Politik" noch mehr in den Mittelpunkt des
öffentlichen Interesses rücken. "Unser umfangreiches
Gesprächs-, Informations- und Diskussionsangebot im Forum
Politik
ist bereits auf breites Interesse gestossen. Namhafte Referentinnen und
Referenten haben in den vergangenen zwei Jahren wichtige Fragen aus
Sport, Kultur, Politik, Zeitgeschehen sowie des Verbraucherschutzes
angesprochen und diskutiert."
Klare
Zukunftsperspektiven
Paul Nemeth wies im weiteren Verlauf seines Rechenschaftsberichtes auf
zahlreiche Veranstaltungen des CDU-Stadtverbandes Böblingen
hin.
Ein besonderes "Highlight" sei dabei das traditionelle Kulturfest am
Oberen See mit Ministerpräsifrnt Günther Oettinger
gewesen,
mit dem zugleich der vorgezogene Bundestagswahlkampf abgeschlossen
wurde.
Ein herzliches und anerkennendes Wort des Dankes galt den Vereinigen
der CDU. Nemeth erwähnte die Junge Union, die MIT, die
Senioren-Union, die Frauen-Union, die CDA, den Evangelischen
Arbeitskreis, die CDL und die UdVF.
Auf die künftige Arbeit eingehend, nannte Paul Nemeth vor
allem
die Kommunlapolitik, die ein Schwerpunkt wie bislang bleiben werde. Er
rief die Parteimitglieder auf, "kräftig die Werbetrommel" zu
rühren, um zum einen für eine hohe Wahlbeteiligung zu
sorgen
und zum anderen auch auf die gute Politik der CDU für die
Bürgerinnen und Bürger in Stadt, Kreis und Land
hinzuweisen.
Schatzmeister Friedrich Ruoff legte einen soliden Kassenbericht vor, so
daß Monika Hübner, auch im Namen ihrer
Kassenprüferin-Kollegin Monika Fischer
uneingeschränkte
Entlastung empfehlen konnte. Diese wurde nicht nur dem Schatzmeister,
sondern auch dem gesamten Stadtverbandsvorstand einstimmig erteilt.
CDU-Kreisvorsitzender Wolfgang Heubach sprach denn auch von einer
"blitzsauberen Bilanz" und würdigte das Engagement von Paul
Nemeth
sowie das seiner Vorstandskolleginnen und -Kollegen in den
zurückliegenden zwei Jahren. "Die Zusammenarbeit
lässt keine
Wünsche offen und aus der gemeinsamen Arbeit sind viele
persönliche Freundschaften entstanden. Das kennzeichnet den
guten
Geist, der in unserem Kreisverband herrscht". In seine Dankesworte
schloss Heubach ausdrücklich Dr. Reiner Heeb ein: "Sein hohes
Ansehen und seine reiche Erfahrung sind ein unschätzbares
Kapital
für die CDU in Stadt und Kreis. Und ich persönlich
bin als
Kreisvorsitzender ganz besonders dankbar dafür, immer wieder
auf
seinen wertvollen Rat zurückgreifen und auf seine aktive
Mitarbeit
zählen zu dürfen."
Einmütige
Wahlen
Die anstehenden Neuwahlen gingen zügig und einmütig
vonstatten. Neben dem einstimmig wiedergewählten
Stadtverbandsvorsitzenden Paul Nemeth setzt sich der Vorstand wie folgt
zusammen: Stellvertretende Vorsitzende Marc Biadacz, Heinz
Herberth und Regina Wagner; Schatzmeister Friedrich Ruoff; Referent
für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Markus Kwincz;
Schriftführer Manfred Aster; Beisitzer Ernst Decker, Elke
Döbele, Corinne Kober-Kleinert, Daniel Kopp, Marlies
Löffler,
Dr. Ulrich Pflieger, Angela Spruth und Waltraud Walz;
Internetbeauftragter Uwe Schwenker; Kassenprüferinnen Monika
Hübner und Monika Fischer.
Zwischen den Wahlgängen hatte Baubürgermeisterin
Jutta
Heim-Wenzler ein Grußwort gesprochen, das von der Versammlung
mit
großem Beifall bedacht wurde.
Einen
vorgezogenen frischen Frühlingsgruß im Form eines
Blumengebindes überreichte Paul Nemeth abschliessend an
Waltraud
Walz, die nach sechsjähriger Tätigkeit als
stellvertretende
Vorsitzende nicht mehr kandidierte - an ihre Stelle wurde Regina Wagner
neu gewählt -, jedoch künftig als Beisitzerin weiter
in
bewährter Weise mitarbeitet.
Die an diesem Abend verhinderte Gabi Dannwolf-Nies, die auf eigenen
Wunsch nicht mehr antrat, wird gesondert geehrt.
03.12.2005
300 Jahre CDU-Mitgliedschaft
Auf der jährlichen Jahresabschlussfeier des CDU-Stadtverbandes
Böblingen konnte CDU-Stadtverbandsvorsitzender und
Landtagskandidat Paul Nemeth neun Mitglieder für insgesamt 300
Jahre Mitgliedschaft ehren. Dabei wurde der Böblinger
Willibald
Hertle für 50 Jahre vom CDU-Kreisvorsitzenden Wolfgang Heubach
mit
der goldenen Ehrennadel der CDU Deutschlands besonders
gewürdigt.
05.11.2005
CDU Stadtverband Böblingen
diskutiert
über die Bedeutung des Sports
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Forum Politik" diskutierte die CDU
Böblingen das Thema Sport. Als
Referent kam Harald Link, Vereinsmanager des SV Böblingen.
Harald Link stellte während seiner
Ausführungen auch
den SV Böblingen
vor. Der SV Böblingen ist mit 7000 Mitgliedern der
größte Sportanbieter
in Böblingen und zählt zu den 5
größten Sportvereinen
Baden-Württembergs. In seinem Vortrag ging Harald Link auf die
verschiedensten Aspekte des Sports ein. So erklärte er
beispielsweise
die verschiedenen Sportmodelle und die Entwicklungsperspektiven und
Probleme des Sports. Weiter führte Link aus, dass es von ganz
besonderer Bedeutung sei lebenslang beweglich zu bleiben. Im Bereich
des aktiven Alters bietet die SVB sowohl individuelle Lösungen
als auch
Gruppen- und Firmenangebote. Link betonte, dass das Sportsystem in
Böblingen mit dem kooperativen Zusammenspiel von kommunaler
Verantwortung und der durch die Sportvereine getragenen Beteiligung ein
ausdifferenziertes Angebot im Bereich Sport, Bewegung und Gesundheit
biete. Daraus zog Link den Schluss, dass Sport in Böblingen
nicht nur
ein Element der individuellen Lebensgestaltung darstellt, sondern auch
ein positiver Standortfaktor für Böblingen ist.
Hier
startet Deutschland - die Gewinner des
Luftballonwettbewerbs stehen fest
Bei strahlend blauem Himmel schickten Ministerpräsident
Günther Oettinger und MdB Clemens Binninger beim
CDU-Kulturfest am
17.09.2005 in Böblingen am See 200 CDU-Luftballons auf die
Reise.
Unter den
zurückgeschickten Karten wurden die Finder des am weitesten
geflogenen Luftballons mit einem Buchpreis belohnt.
Die Gewinner kommen aus Villingen-Schwenningen-Tannheim, Nagold,
Haigerloch, Kirchheim und (passend zum Kreisverband Böblingen)
Heubach. Das Foto zeigt MdB Clemens Binninger und die Organisatoren des
Luftballonwettbewerbs Hans-Dieter Schühle (stellv.
Kreisvorsitzender der MIT Böblingen) und Uwe Schwenker.
19.09.2005
Clemens Binninger "Landes-Stimmenkönig"
Der
mit 49,8 Prozent wiedergewählte
Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger ist bei der vorgezogenen
Bundestagswahl "Landes-Stimmenkönig" geworden.
Wie der Vorsitzende
des CDU-Kreisverbandes Böblingen,
Wolfgang Heubach mitteilt, hat Binninger die meisten Erststimmen aller
Kandidatinnen und Kandidaten in Baden-Württemberg erhalten.
CDU-Kulturfest am
Oberen See
Viele Besucher und mitreißende Reden von
Ministerpräsident Günther
Oettinger und Clemens
Binninger machten das jährliche Fest der CDU einen Tag vor der
Bundestagswahl zu einem vollen Erfolg.
Ministerpräsident
Günther Oettinger durfte sich über einen Regenschirm
freuen, den er von
Paul Nemeth als Andenken an den Besuch in
Böblingen erhielt.
29.07.2005
CDU Böblingen diskutiert den
Weg
Böblingens zur Kulturstadt
Die CDU Böblingen hat im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe
"Forum
Politik" auf der letzten Sitzung über "den Weg
Böblingens zur
Kulturstadt" diskutiert. Als Referent begrüsste der
stellvertretende Stadtverbandsvorsitzende und Moderator des Abends,
Heinz Herberth, den Kulturamtsleiter a.D. Dr. Günter Scholz.
Gleich zu Beginn seines Vortrags erwähnte Dr. Scholz, dass
Böblingen neben Industrie- und Sportstadt ebenfalls eine Stadt
mit
Kultur sei. Böblingens Kulturleben zeichne sich vor allem
durch
Vielfalt, Qualität und Abwechslung aus.
Des
Weiteren lobte Dr. Scholz die vorbildlichen Aktivitäten der
Böblinger Bürger. Als Beispiel hierfür
führte der
Kulturamtsleiter vor allem den Zeitpark auf. Beim Zeitpark waren 4000
Bürger, also fast 10 % der gesamten Einwohner
Böblingens,
beteiligt. Auch die Besucherzahl von rund 50000 spricht für
den
Zeitpark.
Historisch gesehen hat Böblingen einen langen und
steinigen Weg bis zur Kulturstadt hinter sich. Meilensteine auf diesem
Weg waren unter anderem die Eröffnung der Zehntscheuer im Jahr
1987 sowie die Eröffnung des Jugendhauses 1983. Da die
Geschichte
ein sehr wichtiges Element der Kultur sei, habe das Bauernkriegsmuseum
einen besonderen Stellenwert.
22.06.2005
CDU Böblingen
beschäftigte sich
mit Tsunami-Katastrophe
Im
Rahmen der Veranstaltungsreihe "Forum Politik" beschäftigte
sich die CDU Böblingen mit dem Thema "Sri Lanka und die
Tsunami-Katastrophe". Als Referentin berichtete Yvonne Seiler
über
ihre Erfahrungen in Sri Lanka angesichts der
Tsunami-Katastrophe.
Yvonne Seiler absolvierte ein Praktikum bei der Organistaion A.G.S.E.P
(Asian German Sports Exchange Program). Zuerst berichtete Sie
über
die faszinierende Natur und die gastfreundlichen Menschen, die sie in
Sri Lanka erleben durfte. Zugleich erwähnte Sie auch die
große Armut, die in Sri Lanka herrscht.
Nach der schrecklichen
Tsunami-Katastrophe war Yvonne Seiler an mehreren Hilfs- und
Verteilaktionen in Sri Lanka beteiligt. Sie berichtete von den
katastrophalen Zuständen, die Sie dort sah. Die
Tsunami- Katastrophe kostete in Sri Lanka 40.000 Menschen das Leben.
Yvonne Seiler eröffnete während ihres Praktikums ein
Spendenkonto für die kleine Tarushi, ein Mädchen mit
einem
Hirntumor. Sie sammelte für die medizinische Behandlung 26.000
€.
Weiter berichtete Sie über die vielen Aktionen von
A.G.S.E.P(www.agsep.com), die momentan am Laufen sind.
Der
Vorsitzender der CDU Böblingen, Paul Nemeth,
sagte zum Abschluss, daß Yvonne Seiler's Bericht unter die
Haut
geht und Ihre Mitmenschlichkeit und der Einsatz für Menschen,
denen es schlechter geht als uns, als vorbildlich bezeichnet werden
könne.
29.04.2005
CDU
Böblingen diskutiert
über
Vertriebenen- und Aussiedlerpolitik
Die CDU Böblingen hat auf ihrer letzten Vorstandsitzung im
Rahmen
der Veranstaltungsreihe "Forum Politik" über das Thema
Vertriebenen- und Aussiedlerpolitik diskutiert. Der Referent zu diesem
Thema war Herr Rybohl, der Landesvorsitzende der UDVF. Herr Rybohl
behandelte in seinem Vortrag unter Anderem die Themen Heimat und
Heimatvertreibung, Heimatvertriebene im Landkreis Böblingen
sowie
die Vertriebenpolitik heute. Die Heimatvertriebenen haben, so Rybohl,
einen großen Anteil am Aufbau der Städte und
Gemeinden hier
im Landkreis Böblingen. Weiter bemängelte Rybohl,
dass sich
die Rot-Grüne Bundesregierung nicht für die
Vertriebenen
engagiert. Dies zeige sich auch anhand der jährlichen
Aushöhlung des Gesetzes über die
Kulturförderung,
welches die finanziellen Mittel zur Verfügung stellt. Eben
sowenig
setze sich die Bundesregierung für die Spätaussiedler
ein.
"sie fordert lieber den EU-Beitritt der Türkei, als sich um
Integration und Sprachförderung der Aussiedler zu
kümmern",
so Rybohl. Die Ziele der UDVF sind sowohl eine Integration und
Sprachförderung der Aussiedler, als auch eine
Vertriebenpolitik im
vereinten Europa und der Ausbau der Patenschaften zwischen
Städten, Gemeinden und Schulenpatenschaften.
9.03.2005
Vortrag
des VfB-Präsidenten
Erwin Staudt
Der Präsident des VFB Stuttgart, Erwin Staudt, war auf
Einladung
des CDU Stadtverbandsvorsitzenden Paul Nemeth am Montag, den 07.03 in
Böblingen zu Gast. Im Grußwort von Herrn Dr. Scholz,
wies
der Leiter des Böblinger Kulturamtes, darauf hin,
daß die
Stadt in Vorbereitung auf die Fußballweltmeisterschaft, eine
Ausstellung rund um den Fußball plane.
Erwin Staudt begann in Seiner Rede auf die aktuelle politische wie auch
die wirtschaftliche Lage in Deutschland und der Region Stuttgart
einzugehen. „Wir leben in einer sehr starken
Region“, so Erwin Staudt.
Er betonte vor allem die Identifikationsrolle, die ein Sportverein wie
der VFB Stuttgart für die Region spielt. “Der VFB
Stuttgart ist
deutschlandweit hinter Werder Bremen der beliebteste
Bundesligist“.
Somit diene der VFB laut Erwin Staudt als Multiplikator und
Aushängeschild der Region Stuttgart.
28.01.2005
Rudolf Decker für
40-jährige
Parteizugehörigkeit geehrt
Für 40-jährige Zugehörigkeit zur CDU ist
jetzt Rudolf
Decker aus Böblingen im Beisein des designierten
baden-württembergischen Ministerpräsidenten
Günther
Oettinger sowie des Böblinger CDU-Stadtverbandsvorsitzenden
Paul
Nemeth geehrt worden.
Rudolf Decker gehörte von 1968 bis 1978 dem Böblinger
Gemeinderat an, von 1971 bis 1974 war er dort auch
CDU-Fraktionsvorsitzender. Von 1971 bis 1989 vertrat er die CDU im
Kreistag, deren Fraktionsvorsitzender er von 1971 bis 1977 war. Das
Schwergewicht seines politischen Wirkens lag von 1968 bis 1992 im
Landtag von Baden-Württemberg. Als jeweils direkt
gewählter
Abgeordneter machte er unter anderem den Umweltschutz zu seiner
persönlichen Aufgabe.
10.12.2004
CDU Böblingen feiert den
Abschluss eines
erfolgreichen Jahres
Bei der Jahresabschlussfeier der CDU Böblingen blickte der
Vorsitzende Paul Nemeth nochmals auf das letzte Jahr
zurück. Paul Nemeth
gratulierte im Namen der CDU Böblingen Hans Bornemann zu
seiner
25-Jährigen, Manfred Aster zur 30-Jährigen und Ottmar
Müller zur 40-Jährigen Mitgliedschaft in der CDU.
27.11.2004
Heubach
erhält
großen
Vertrauensbeweis
Auf dem CDU-Kreisparteitag in Magstadt ist der seitherige
Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach aus Gärtringen-Rohrau mit
97,2
Prozent für weitere zwei Jahre in seinem Amt
bestätigt
worden. Er erhielt 210 von 216 gültigen Stimmen.
Wiedergewählt wurden auch die seitherigen stellvertretenden
Kreisvorsitzenden Astrid Neff aus Waldenbuch (175 Stimmen), Dr. Juliane
von Bülow aus Sindelfingen (142) und Michael Rombs aus
Herrenberg-Kuppingen (130). Für weitere zwei Jahre im Amt
bleiben
weiterhin Schatzmeister Rainer Ganske aus Gärtringen (185
Stimmen)
sowie Schriftführer Luz Berendt aus Böblingen (215).
Neu
gewählt wurden als Pressesprecher Manuel Benda aus Ehningen
(202)
und als Internetbeauftragter Michael Moroff aus Leonberg
(194).
Beisitzer: Dr. Bernd Vöhringer, Elfriede
Bolay, Marc Biadacz, Paul
Nemeth, Dr. Reiner Heeb, Corinna Gauß, Sabine Kurtz, Linda
Hahner,
Waltraud Walz, Jochen Gillich, Andreas
Walker, Joachim Oehler, Bürgermeister
Johann Singer, Peter Jost und Monika
Hübner.
17.11.2004
Das Flugfeld heute und morgen
Olaf Scholz zu Gast beim Forum Politik
"Hat man früher die Nutzung des Flugfeldes durch die U.S. Army
eher als Nachteil für die städtebauliche Entwicklung
empfunden, erweist sich dieser Umstand heute als Glücksfall
und
als große Chance für Böblingen und
Sindelfingen", war
sich der Böblinger Stadtverbandsvorsitzende Paul Nemeth nach
den
Ausführungen von Olaf Scholz sicher. Als
Geschäftsführer
des Zweckverbandes Flugfeld referierte dieser am 17. November im Rahmen
der Veranstaltungsreihe "Forum Politik" über den derzeitigen
Stand
der Arbeiten und die Zukunft des 80 ha großen Areal, bei dem
es
sich um eines der letzten Filetstücke in der Region Stuttgart
mit
hervorragender Verkehrsanbindung und Nähe sowohl zur Industrie
wie
auch zur Innenstadt handele. Die von Heinz Herberth organisierte und
moderierte Veranstaltung stieß auf reges Interesse.
Das
Flächennutzungskonzept für das Flugfeld sieht auf 45
ha
Baufläche die Entstehung eines völlig neuen,
landschaftlich
großzügig angelegten Stadtquartiers mit Wohn- und
Gewerbeflächen vor.
Die Ansiedelung von Unternehmen soll mit der
Schaffung von zehntausend Arbeitsplätzen verbunden sein.
Zwischen
vier- und fünftausend Menschen sollen auf dem Flugfeld leben.
Dabei betonte Scholz, dass die Bedeutung des Flugfeldes weit
über
Böblingen und Sindelfingen hinausreiche: "Das Flugfeld zeigt,
dass
die Region Stuttgart durchaus mit großen Zentren wie
München
oder Hamburg mithalten kann."
CDU Böblingen und Günther Oettinger zum
Gespräch bei smart Chef in Böblingen
Die Böblinger CDU und Günther
Oettinger, CDU
Fraktions-
vorsitzender im Landtag, besuchten die smart Hauptverwaltung
in Böblingen. Der Vorstandsvorsitzender der smart GmbH,
Andreas
Renschler und die Böblinger CDU Mitglieder diskutierten
über die Situation auf dem Automobilmarkt. "Die Marke smart
hat
sich auf dem Automarkt als eigenständige Marke herausgebildet
und
verfügt über ein außerordentlichen hohen
Bekanntheitsgrad", sagte Andreas Renschler. Die Vertreter der
Böblinger CDU zeigten sich sehr zufrieden, dass smart sich in
Böblingen niedergelassen hat und somit attraktive
Arbeitsplätze für unsere Stadt bietet. "Smart ist ein
Unternehmen, das sehr gut zu Böblingen passt, hier findet man
die
Infrastruktur die ein solches Unternehmen braucht", sagte Marc Biadacz,
stellv. CDU Vorsitzender. Andreas Renschler betonte, dass die
Kooperation mit Böblingen sehr konstruktiv ist. Smart wird
sich in
den nächsten Jahren weiter entwickeln und Böblingen
wird ein
Teil dieser Entwicklung sein.
Paul Nemeth als Vorsitzender des
CDU-Stadtverbandes
Böblingen bestätigt
Die
Böblinger CDU wählte einen neuen Vorstand
für die
kommende zweijährige Amtsperiode. Dabei wurde der 39-jährige
Gemeinde- und Kreisrat Paul Nemeth erneut zum Vorsitzenden
gewählt.
In seinem Rechenschaftsbericht blickte Nemeth auf die vergangenen 2
Jahre
zurück, in denen schwierige Entscheidungen zu treffen waren und
unter
anderem ein engagierter Bundestagswahlkampf mit einem neuen Kandidaten
geführt wurde, der zwar ein hervorragendes Ergebnis erreichte,
jedoch
reichte es für den Regierungswechsel nicht. Nemeth verwies auf die
programmatische Arbeit der CDU und hob die monatliche
Veranstaltungsreihe
„Forum Politik“ hervor, bei der in der Vergangenheit kompetente
Referenten
über unterschiedliche Themen referierten. Auch habe die CDU
Böblingen
mit der Seniorenunion und der Jungen Union zwei gut funktionierende
Vereinigungen
mit aktiven Senioren und quirligen Jüngeren. In den vergangenen
zwei
Jahren verzeichnete der Stadtverband 34 Neueintritte.
Den Blick richtete Nemeth aber auch nach vorn. Er berichtete
über
die Aktivitäten im Hinblick auf die Kommunalwahlen im Juni. Die
CDU
wird mit einer eigens hierfür konzipierten Internet-Seite
vertreten
sein. Die Themen des Wahlkampfes und die programmatischen Standpunkte
der
CDU wurden von Nemeth kurz dargestellt.
Familien und Kinder seien die Zukunft. Es sei deshalb besonders
wichtig, ein familienfreundliches Klima zu fördern. Kindern und
Jugendlichen
werde auch künftig in Wohngebieten, auf Spielplätzen,
in
Schul- und Sportzentren und im gesamten Stadtgebiet ausreichend
Raum
zur Entfaltung und zur Entwicklung geboten. Das
Multi-Media-Projekt
an den Böblinger Schulen sei konsequent fortzusetzen, damit die
Schülerinnen
und Schüler auch künftig von diesem Vorsprung im Umgang mit
neuen
Technologien profitieren.
Jung und Alt – die Herausforderung gemeinsam anpacken
Unser Ziel ist eine Gemeinschaft, die sich durch ein starkes
und soziales
Miteinander auszeichnet. Wir wollen keinen Konflikt, sondern einen
Dialog
der Generationen, der von gegenseitigem Verständnis und
gegenseitiger
Wertschätzung geprägt ist.
Aus diesem Grund unterstützt die CDU Initiativen zum
generationenübergreifenden
Wohnen wie zum Beispiel das Projekt „Lebensräume für Jung und
Alt“ auf der Diezenhalde.
Bürgerschaftliches Engagement fördern
Die CDU unterstütze und fördere das ehrenamtliche
Engagement.
Die Böblingerinnen und Böblinger, die sich mit Ihrer Stadt
identifizieren,
seien ein großes Kapital. Man setze auf Selbstgestaltung
und
Eigenverantwortung und kämpfe gegen Bevormundung und Lethargie.
Die
CDU sei deshalb für eine lebendige und aktive
Bürgergesellschaft.
Die Möglichkeiten des Ehrenamts seien bei Weitem nicht
ausgeschöpft.
Förderung der Wirtschaft und des Mittelstandes
Nemeth: „Die
Stadt und der Kreis Böblingen gehören
auch aufgrund
der hochqualifizierten Arbeitskräfte und dem Fleiß unserer
Bürger
zu den wirtschaftsstärksten Regionen in Deutschland. Für uns
als CDU gilt es, diese Unternehmen zu fördern, indem wir weiter
die
Rahmenbedingungen verbessern, um so engagierten Unternehmen ein
ideales
Umfeld für Wachstum und das Etablieren neuer Betriebe zu
schaffen.“
Die CDU setze sich dabei für Existenzgründer genau so ein,
wie
für bestehende Unternehmen. Mit dem Softwarezentrum und dem neuen
Flugfeld biete Böblingen vor allem auch mittelständischen
Unternehmen
die Möglichkeit, sich an einem zukunftsorientiertem Standort
anzusiedeln.
Weitere Themen, mit denen sich die CDU in nächster Zeit
beschäftigen
werde sind Verbesserungen bei der Verkehrsinfrastruktur, Sicherheit und
Sauberkeit, eine solide Finanzpolitik und die Fortentwicklung der
Zusammenarbeit
der Städte Böblingen und Sindelfingen.
Nach dem Bericht zu den Finanzen durch die scheidende
Schatzmeisterin
Monika Hübner wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Danach folgten die Neuwahlen des Vorstandes. Bei der
Jahreshauptversammlung,
die vom Kreisvorsitzenden Wolfgang Heubach geleitet wurde, waren 43
stimmberechtigte
Mitglieder anwesend. Die Wahlen brachten folgende Ergebnisse:
Vorsitzender Paul Nemeth, Stellv. Vors. Waltraud Walz, Stellv.
Vors.
Heinz Herberth, Stellv. Vors. Marc Biadacz, Schatzmeister Friedrich
Ruoff,
Pressesprecher Markus Kwincz, Schriftführerin Corinna Schoch,
Beisitzer
Manfred Aster, Gabi Dannwolf-Nies, Kerstin
Hartmann,
Stefan Mayer, Alexander Mazur, Dr. Ulrich
Pflieger, Horst-Paul Rybohl, Angela Spruth,
Regina Wagner, Dr. Andreas Weidling.
Leiter des Kreisjugendamtes Wolfgang Trede bei der CDU
Böblingen
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Forum Politik“ referierte
der Leiter
des Kreisjugendamtes beim Landratsamt, Wolfgang Trede, über
Grundlagen,
Kennzahlen und Perspektiven der Jugendhilfe im Kreis Böblingen.
Anhand
verschiedener Beispiele führte Trede in das Thema ein. Das Kind
einer
drogenabhängigen Mutter, die der Erziehungsaufgabe nicht gewachsen
ist oder das außergewöhnlich aggressive Kind von Eltern, die
nach Deutschland gezogen sind und selbst noch Probleme mit der
Integration
haben, das sind Beispiele für die Notwendigkeit des Eingreifens
und
der Unterstützung der Jugendhilfe.
Im Landkreis sind insgesamt 165 hauptamtliche Fachkräfte,
vorwiegend
Sozialpädagogen im Bereich der Jugendhilfe tätig. 55
Hauptamtliche
arbeiten in Jugendhäusern, weitere 11 in der mobilen Jugendarbeit
(Streetworker), 21 an Schulen, 32 in der Jugendberufshilfe, 24 als
Gemeindejugendreferenten
und weitere 22 als kirchliche und sonstige Hauptamtliche. Da einige
dieser
Stellen Teilzeitstellen sind, errechnen sich 130,9 Vollzeitstellen.
Daneben
engagieren sich in der Jugendhilfe noch weitere ca. 1.000
Ehrenamtliche.
Trede verschwieg auch die immensen Kosten nicht, die im
Bereich der
Jugendhilfe jährlich aufzuwenden sind. Für knapp über
1.000
Betreuungsfälle wird eine Gesamtsumme von ca. 22 Millionen Euro
jährlich
im Kreishaushalt veranschlagt. Vor allem hohe Kosten für die
Unterbringung
in Heimen und Wohngruppen, die im Einzelfall etwa 4.000 € bis zu 7.000
€ monatlich betragen, schlagen hier zu Buche.
Kommunalwahl 2004: CDU mit Frauenpower
In fünf der zehn Kreistagswahlkreise des Landkreises
Böblingen
zieht die CDU mit Frauen als Spitzenkandidatinnen in den Wahlkampf.
Dies
teilte der CDU-Kreisvorsitzende Wolfgang Heubach nach Abschluss der
Nominierungsveranstaltungen
am Mittwochabend in Magstadt mit.
Auch in den übrigen fünf Kreistags-Wahlkreisen seien Frauen
an herausragenden Stellen plaziert worden. "Die Frauen prägen die
politische Arbeit der CDU in besonderer Weise und das kommt unserer
Partei
auf allen Ebenen zugute", unterstreicht der Kreisvorsitzende in einer
Pressemitteilung.
So seien auch zwei seiner drei Stellvertreter Frauen und gut ein
Drittel
aller Orts-, Gemeinde- und Stadtverbände der Kreis-CDU werde
inzwischen
von profilierten Frauen geführt. CDU-Kulturfest im Rahmen von "Sommer am See"
Wieder einmal konnten die Bürgerinnen und Bürger
beim CDU-Kulturfest
am Oberen See ganz nah bei ihren Volksvertretern sein und Aktuelles zur
politischen Lage aus erster Hand erfahren, sei es vom
Bundestagsabgeordneten
Clemens Binninger, dem Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Eugen
Klunzinger
oder den zahlreich anwesenden Kommunalpolitikern.
Schon ab 11.00 Uhr begann die Veranstaltung mit einem
Jazz-Frühstück.
Das Joki-Weiss-Trio mit Schlagzeug, Kontrabass und Klavier schuf eine
beschwingte
Atmosphäre. Die Mittelstandsvereinigung der CDU ließ es sich
wie im Vorjahr nicht nehmen, das Jazz-Trio zu sponsern und dazu noch
ein
Fässchen Freibier zu spendieren.
Die Organisation der Veranstaltung lag in den Händen von Hans-
Dieter Schühle, der gleichzeitig für die Aktion
„Böblingen
braucht mehr Weihnachtsbäume“ warb.
Gewohnt gemütlich schloss die Veranstaltung unter der
tatkräftigen
Mitwirkung der Handorgler aus Dagersheim. Prof. Landmesser hält Vortrag zum Thema
Bildungspolitik
Beim Forum Politik des CDU Stadtverbandes Böblingen stand
das Thema
Bildungspolitik und die Anforderungen der Wirtschaft im Mittelpunkt der
Diskussion. Dazu konnte CDU-Chef Paul Nemeth den Leiter der IBM
Personalentwicklung
und Mitglied des Bildungsrates Baden-Württemberg Professor
Matthias
Landmesser als Experten gewinnen und lud ihn zum Vortrag in den
Bierkeller
der Gaststätte „Böblinger Haus“.
Kernthese des Referenten war die Forderung, dass in Schulen und
Hochschulen
mehr Methoden-, Sozial- und Veränderungskompetenz vermittelt
werden
müssen. In den Schulen gehe es darum, die Fülle des
spezialisierten
Fachwissens zu reduzieren und die Grundlagen und deren
fächerübergreifende
Anwendung zu stärken. Dadurch werden Freiräume geschaffen,
die
über erweiterte Lehr- und Fördermodelle zur Vermittlung und
Entwicklung
von Methoden- und Sozialkompetenz genutzt werden müssten. Der
Bildungsrat
der Landesregierung unterstütze diese Reformbestrebungen
ausdrücklich.
Im Bereich der Hochschulen seien ebenfalls Flexibilisierungen
anzustreben.
Landmesser unterstützt das konsekutive Bachelor-Master-System,
das sich als
internationaler defacto-Standard entwickelt habe. Dieses Modell
schaffe
Vorteile für Studierende, Absolventen und Wirtschaft. Studierende
können sich je nach Arbeitsmarktlage und eigener Lebensplanung
für
einen früheren oder späteren Einstieg ins Berufsleben
entscheiden.
Absolventen können schon als junge Bachelors erste Erfahrungen im
Berufsleben sammeln und dann entscheiden, ob und in welche Richtung sie
einen Master anstreben wollen. Aus Sicht der Wirtschaft sei es
besonders
wichtig, dass in hervorragender Weise die Möglichkeit des
lebenslangen
Lernens im Unternehmen und damit praxisnah im internationalen Umfeld
ermöglicht
werde.
Diese Forderungen basierten auf Erfahrungen und Trends aus der
Wirtschaft. Die alte hierarchische Trennung zwischen Entscheidern und
Ausführenden verschwimme zugunsten von mehr Eigenverantwortung. Statt zeitlicher
Präsenz würden zunehmend Ergebnisse gemessen und die Fähigkeit zur
Teamarbeit in sich schnell verändernden interkulturellen
Teamstrukturen
werde zur Selbstverständlichkeit. Immer mehr Firmen änderten
ihre Einstellungsverfahren, indem weniger Fachwissen und Zeugnisnoten
bewertet
werden, sondern gezielt Verantwortungsbewusstsein, ehrenamtliche
Engagements,
Interaktions- und Problemlösungsfähigkeiten gesucht
werden.
Es habe sich gezeigt, dass die differenzierte
Bildungslandschaft Baden-Württembergs
sehr erfolgreich ist, insbesondere mit den Berufsakademien, die sich in
vielen Unternehmen zu Kaderschmieden für zukünftige
Führungskräfte
entwickelt haben. Es gehe jetzt darum, sich nicht auf diesen Erfolgen
auszuruhen,
sondern konsequent an der Weiterentwicklung zu arbeiten. Nicht zuletzt
Pisa habe gezeigt, dass den Schülern nicht das Fachwissen, sondern
vielmehr die Fähigkeit dieses Wissen auf konkreteFragestellungen
anzuwenden,
fehle. So mancher Hochschulabgänger könne die
kompliziertesten
volkswirtschaftlichen Zusammenhänge erklären aber scheitere
beim
Versuch ein Produkt zu verkaufen.
Zum Abschluss des Forum Politik brachte Paul Nemeth es auf die
Formel: "Erziehung, Bildung und Wissenschaft sind und bleiben die wichtigsten
Erfolgsfaktoren für Baden-Württemberg, um im internationalen
Wettbewerb erfolgreich zu bleiben. Deshalb müssen alle politischen
Ebenen, Kommune, Land und Bund im Dialog die notwendigen
Veränderungen
verstehen und umsetzen."
CDU
Stadtverband Böblingen besuchte lokalen Fernsehsender R.TV
Fernsehen im
Landkreis Böblingen gehört schon seit vielen Jahren zum Alltag der
Kreis-bewohner. Der CDU Stadtverband Böblingen ist an der Entwicklung von R-TV
seit sei-ner Gründung interessiert. „Ein lokaler Fernsehsender bereichert
unsere Medienland-schaft und transportiert die Ereignisse im Kreis visuell zu
den Menschen“, so der Stadt-verbandsvorsitzende Paul Nemeth. Daher war es
naheliegend, den Fernsehsender einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Zahlreiche interessierte CDU Mitglieder aus dem Kreis nahmen die Gelegenheit in
Anspruch, sich im Rahmen einer Betriebsbesichtigung über die Arbeitsweise des
Senders zu informieren. Die Führung wurde von Achim Ritt-maier, Chefredakteur
des Regionalmagazins, geleitet. Rittmaier ging auf die Geschichte von R-TV ein,
vermittelte einige Daten und Fakten, vor allem aber wurde ein Einblick in die
Fernseharbeit gegeben.
Viele der
erschienen CDU Mitglieder waren erstaunt, mit wie viel Fleiß und Kreativität
die Mitarbeiter von R-TV an die Arbeit gehen. Zum Schluss der Führung konnte
auch den Radiomachern von RTV Radio über die Schulter geschaut werden. Alle
Besucher zeigten sich von dieser Führung begeistert und sind schon gespannt auf
die nächsten Firmenbesichtigungen der Böblinger CDU.
CDU
Böblingen startet Forum Politik
Der CDU
Stadtverband Böblingen startet eine neue Initiative zur politischen Information
seiner Mitglieder und interessierter Bürger. Unter dem Motto "Forum
Politik" sollen Bundes-, Landes und Kommunalpolitische Brennpunkte
behandelt werden.
Die Veranstaltungsreihe wird einmal monatlich jeweils vor Beginn
der Vorstandssitzungen stattfinden, so dass hernach gleich Beschlüsse zu den
einzelnen Themen gefasst werden können. "Als Volkspartei ist es unser
Auftrag das Ohr möglichst nah am Bürger zu haben und an der politischen
Willensbildung aktiv mitzuwirken", so der Böblinger CDU-Vorsitzender Paul
Nemeth.
Außerdem wollen die
Christdemokraten die vor einigen Jahren praktizierte Reihe der
Firmenbesichtigungen reaktivieren. Diese Aktionen werden von Marc Biadacz von
der Jungen Union und Stefan Meyer, Vorsitzender der CDU
Mittelstandsvereinigung, koordiniert. Bei dieser Veranstaltungsreihe geht es
der Böblinger CDU vorallem darum die Sorgen und Nöte des Mittelstandes
aufzugreifen und konstruktiv in die aktuellen Diskussionen um den
Wirtschaftsstandort Böblingen einzubringen.
CDU-Stadtverband
Böblingen für Einführung des Chip-Systems
Nach dem Hearing im
Januar zum Thema Müllgebührenabrechnung hat sich auch die Böblinger CDU
über die geplanten Varianten der Müllabrechnung per Chip kundig gemacht.
Auch die Argumente der Initiative Besseres Müllkonzept wurden in die
Diskussion einbezogen.
Der
CDU-Stadtverbandsvorsitzende Paul Nemeth fasste das Ergebnis der
Beratungen so zusammen: "Die Einführung einer elektronischen Banderole
bringt eine größere Flexibilität für die Bürger, denn es wird
bedarfsgerecht abgerechnet.“ Die Zahl der Leerungen zu zählen und am Ende des
Jahres eine Schlussabrechnung zu erstellen entspreche dem Stand der Technik und
wird als sinnvoll betrachtet. Dass dazu auch eine gewisse Mindestanzahl
von Leerungen bereits in die Grundgebühr einkalkuliert wird, ist für
Nemeth plausibel. Alles andere lasse den wilden Müll unbeherrschbar
anwachsen.
Dagegen wird eine
Gebührenabrechnung nach Gewicht einhellig abgelehnt. Die Gründe für diese
ablehnende Haltung liegen auf der Hand: Die hierfür notwendige Technik wäre
teuer, reparaturanfällig und möglicherweise zu ungenau, weshalb auch die
Akzeptanz der daraus resultierenden Müllbescheide sehr in Frage zu
stellen sei. Im übrigen wären bestimmte Personengruppen benachteiligt: Familien
mit Kleinkindern im Windelalter ebenso wie
inkontinente ältere Menschen. Da helfe auch der Hinweis auf Stoffwindeln
nicht weiter.
Ehrungen
bei der CDU beim Jahresabschluss
Der Stadtverbandsvorsitzende Paul Nemeth überreichte bei der
Jahresabschlussfeier der CDU-Böblingen Franz Benirschke und Helmut Beck
Anerkennungsurkunden für 45- bzw. 35-jährige Mitgliedschaft.
Nemeth
für FFG-Kuratorium
In einem offenen
Brief an die Oberbürgermeister von Böblingen und Sindelfingen fordert
Böblingens CDU-Chef Paul Nemeth die Gründung eines Kuratorium zur Entwicklung
des Ehemaligen Flughafengeländes.
Das Ehemalige Flughafen Gelände (EFG) ist für die Zukunft der Städte Böblingen
und Sindelfingen von besonderer Bedeutung. Hier liegt das Potenzial des
zukünftigen Silicon-Valleys für Baden-Württemberg, heißt es im Brief
Nemehts. Bis zu 15 000 neue Arbeitsplätze sollen auf dem 80 Hektar grossen
Gelände entstehen. Die Verhandlungen mit dem Bund, die jetzt kurz vor dem
Abschluss stehen, hätten gezeigt, wie kompliziert und schwerfällig
Verhandlungen und Entscheidungen sein können.
Für eine langfristige Zukunftsperspektive des EFG werde es wichtig sein,
dass sowohl Landesministerien als auch Bundesministerien dieses Projekt
kennen, fördern und ihm eine hohe Priorität einräumen, denn mit der
Erschliessung des Geländes werden noch umfangreiche Probleme zu lösen
sein. Nemeth verweist besonders auf den Ausbau der A 81 und die
Ansiedlung der richtigen Mischung an Betrieben.
Dazu bedürfe es bester Kontakte mit einem sicheren Gespür, welche Branchen,
Technologien und Dienstleistungszweige in Zukunft eine zentrale Rolle
spielen werden. Aus diesen Gründen möchte ich den Vorschlag unterbreiten,
dass wir für das EFG ein Kuratorium gründen. Diesem Kuratorium sollen führende
Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung angehören, die sich
dafür einsetzen, aus diesem für die Region einmaligen Gelände ein
Erfolgsmodell zu machen, so die Idee des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden.
Folgende Persönlichkeiten kommen aus seiner Sicht in Betracht: Die OB der
Städte Böblingen und Sindelfingen, der Landrat des Kreises Böblingen, die
Landtags- und Bundestagsabgeordneten des Kreises, der Ministerpräsident
des Landes Baden-Württemberg, das Vorstandsmitglied Daimler-Chrysler, Personenwagen
und smart, Professor Jürgen Hubbert, der Vorstandsvorsitzende von IBM,
Erwin Staudt, der Vorstandsvorsitzende von HP, Menno Harms, der ehemalige
Präsident des BDI und Böblinger Hans-Olaf Henkel, der ehemalige
Ministerpräsident und Innovationsexperte Lothar Späth, der Geschäftsführer der
Wirtschaftsförderungs- Gesellschaft der Region Stuttgart, Dr. Walter Rogg, der
Bundestagsabgeordnete der Grünen, Rezzo Schlauch und die Berliner
Staatssekretärin und Bundestagsabgeordnete Ute Vogt.
Die Liste der genannten Persönlichkeiten besitze keinen Anspruch auf
Vollständigkeit. Jedoch sollten alle vorgeschlagenen Personen einen Bezug
zur Region haben und ihren Einfluss nach dem Motto EFG - Einsatz Für
Gewinner.
Kulturfest
der CDU Böblingen am 7.9.2002 mit handfesten Überraschungen
Kräftig ausgeteilt
hat der CDU-Bundestagskandidat Clemens Binninger auf dem Kulturfest der CDU
Böblingen. Nicht nur die politische Konkurrenz bekam eine Abreibung, sondern
auch ein Schlagzeug wurde von dem Hobby-Musiker mit kräftigen Schlägen in die
Mangel genommen. Zur vollen Zufriedenheit der Besucher übrigens, die solche
Töne von dem Kandidaten noch nicht vernommen hatten.
Zuvor attackierte
Binninger seine Konkurrenten, denen er mangelndes Verständnis für den
Mittelstand vorwarf. „Der Mittelstand braucht steuerliche Entlastung und Abbau
der Bürokratie!“, rief Binninger den Besuchern zu. Seine Mitbewerber um das
Bundestagsmandat hätten einen völlig falschen Eindruck von der wirtschaftlichen
Lage im Kreis Böblingen und zur Situation des Mittelstandes im
besonderen.
Wichtige Mandatsträger der CDU im Kreis hatten sich angekündigt und wurden vom
Stadtverbandsvorsitzenden Paul Nemeth interviewt. Dabei war auch der
Landtagsabgeordnete Prof. Eugen Klunzinger, der Sindelfinger OB Bernd Vöhringer
und der Erste Bügermeister Michael Beck.
Nach Tanzeinlagen
durch den Tanzsportclub Rot-Weiss ging der Stab an den „Leierkasten-Mann“.
Familienbäcker Heinrich Sehne höchstpersönlich drehte die Kurbel seiner
High-Tech Drehorgel, die über 400 Lieder gespeichert hat und die musikalische
Umrahmung bot für Gespräche rund um Politik.
Ortsvorsteher
Peter Müller berichtet über Entwicklungen in Dagersheim
Wenn es jemand
gelänge, in den Flecken einen Tante-Emma-Laden zu holen, stehe ich zwei Stunden
die Woche hinter die Kasse. Nicht nur bierernst, sondern auch humorvoll zeigte
sich Ortsvorsteher Peter Müller, als er jüngst vorm CDU-Stadtverband die
Entwicklungen an der Schwippe skizzierte.
Er führe zwar, so
der 33-Jährige, Gespräche mit Supermarktketten, um das Defizit bei der
Lebensmittelversorgung zu beheben. Doch Hoffnungen macht Müller keine: Den
Tante-Emma-Laden kömmer vergessen. Und ein Supermarkt beanspruche heutzutage
ein 50-Ar-Grundstück und 100 Stellplätze. Doch wo die im äußerst platzknappen
Ortskern hernehmen und nicht stehlen?
Wobei dem Ortschef schon klar ist, dass hier die demographische Entwicklung
Dagersheim einholt: Auch hier gibt es immer mehr ältere Leute, die für ihren
Einkauf nicht mehr wegfahren können.
Hervorragend ist
für Müller ansonsten die Infrastruktur. Die Eingemeindung seinerzeit sei ein
Modell gewesen, von dem beide Seiten profitiert hätten. Die top zeitgemäße
Ortsverfassung, das etablierte Ortsparlament und die unechte Teilortswahl
stehen für Müller denn auch nicht zur Debatte. Der OB habe für seine Amtszeit
sein Wort gegeben, daran nicht zu rütteln: Überhaupt ist die Verwaltung in
Böblingen Dagersheim gegenüber wohlwollender eingestellt, als das oft
dargestellt wird.
Aktuell 5730
Einwohner, mit Rübländer und östlich der Waldstraße 6500 Seelen groß - so
skizzierte Müller die Wohngemeinde, in der 90 Prozent des kulturellen Lebens in
zwölf Vereinen, den Kirchen und bei der Feuerwehr entsprängen. Deshalb seien
die Rahmenbedingungen so wichtig, verwies Müller auf den Bau der 3,2 Millionen
Euro teuren neuen Festhalle. Dann habe man mit der Zehntscheune (120 Plätze),
der Festhalle (250) und der Mehrzweckhalle (600) drei optimale Hallengrößen. Ab
7000 Einwohnern habe die Stadt den Bedarf für eine weitere Sporthalle
anerkannt. Aber: Das dauert zehn Jahre. In Rübländer sei eine Fläche dafür
gesichert. Nach dem Scheitern der Idee einer vereinseigenen Halle von TSV
Dagersheim und TV Darmsheim am Rappenbaum müsse es jetzt Ziel sein, diese Idee
in den Sportentwicklungsplänen zu verankern, um sie vielleicht schon vor 7000
Einwohnern zu realisieren.
Der
Beitrag der Böblinger Firma AddOn zur IT- Initiative Böblinger Schulen
Hans-Jürgen
Schmid hält Vortrag beim CDU-Stadtverband Böblingen
Die
Pisa-Studie war
auch beim Vortrag des Repräsentanten der Fa. AddOn,
Hans-Jürgen Schmid
ein Thema: "Ein 25-jähriger Inder oder Philippino ist für
die
IT-Aufgaben besser vorbereitet, als ein gleichaltriger Deutscher
mit
abgeschlossenem Studium!", behauptete Schmid bei seinem Vortrag beim
CDU-
Stadtverband. Konsequent daher die Haltung der rasant wachsenden
Böblinger IT-Firma, die zusammen mit so namhaften Firmen wie
Hewlett-Packard und IBM ein wichtiger Träger der
Böblinger
Multimedia-Initiative ist, dass die hiesigen Lehrer und
Schüler durch
Schulung und Support (Hilfe bei technischen Problemen)
unterstützt werden. Das durch die Firma gesponserte Gesamtvolumen
beträgt für
2000/2001 bereits satte 250.000 DM, im Jahr 2002 wird diese Summe
nochmals übertroffen und soll dann etwa 170.000 EURO
betragen. Kein
Wunder daher, dass vom Böblinger CDU-Vorsitzenden Paul
Nemeth Respekt und
Anerkennung für diese Leistung gezollt wurde. Aber auch
für Sindelfingen
brechen nach Aussage Schmids bessere Zeiten an. Das Projekt soll
nämlich
auf Böblingens Nachbarstadt ausgedehnt werden.
Geplant ist auch
die Einbindung von Grundschulen in das Konzept. Wie das gehen soll?
Hans-Jürgen Schmid zuckt mit den Schultern: "Das ist auch für uns
Neuland, denn bisher sind wir Spezialisten für die Ausbildung von
Erwachsenen." Man werde aber auch diese Aufgabe mit Kreativität,
Flexibilität und Know-How meistern, da ist sich der IT-Fachmann
sicher.
Jahreshauptversammlung
mit Neuwahlen beim CDU-Stadtverband Böblingen
Paul Nemeth
führt den CDU-Stadtverband Böblingen weitere zwei Jahre Bei der
Jahreshauptversammlung der CDU Böblingen fanden sich 51 stimmberechtigte
Mitglieder ein, um unter der Versammlungsleitung des Kreisvorsitzenden Dr.
Reiner Heeb den neuen Vorstand zu wählen. Paul Nemeth wies in seinem
Rechenschaftsbericht auf wichtige Tätigkeitsfelder hin, bei denen die CDU die
Richtung vorgegeben habe, so etwa bei der Multimedia-Initiative und Internet im
Rathaus, bei der Haushaltskonsolidierung, beim Thema familienfreundliches
Wohnen und der Family-Card, deren Konzeption von CDU-Fraktion und Stadtverband
gemeinsam erarbeitet wurde. Daneben sei es auch die CDU gewesen, die maßgeblich
die Aufgaben Sicherheit und Sauberkeit in das Bewusstsein der Stadtverwaltung
gerückt habe.
Bei der
anschließenden Wahl wurde Paul Nemeth mit großer Mehrheit wiedergewählt, zu
seinen Stellvertretern wurden Waltraud Walz, Marc Biadacz und Heinz Herberth
gewählt. Das Amt der Schatzmeisterin wird wieder von Monika Hübner ausgeübt,
Pressesprecher bleibt Uwe Schwenker. Zum Schriftführer wurde der erst
17-jährige Markus Kwincz gewählt. Als Beisitzer gehören dem neuen Vorstand an
(alph. Reihenfolge): Manfred Aster, Gaby Dannwolf-Nies, Alexander Mazur, Stefan
Meyer, Horst-Paul Rybohl, Hans-Jürgen Schmid, Corinna Schoch, Pano Sidiropoulos
und Angela Spruth.
Ehrungen
bei der CDU beim Jahresabschluss
Der
Stadtverbandsvorsitzende Paul Nemeth war zufrieden: Neben dem Kreisvor-
sitzenden Heeb und dem Fraktionsvorsitzenden Kless konnte auch der neugewählte
Bundestagskandidat Clemens Binninger als Gast bei der Abschlussfeier der CDU
begrüßt werden. Binninger nutzte sein Grußwort um den Blick nach vorne zu
richten und ging mit der Presse, die Brigitte Baumeister nach der
Nominierung noch in ein schlechtes Licht
zu rücken versuchte, ins Gericht: "Das ist schlechter Stil, den ich
nicht billige!", so der Bundestagskandidat. Er habe persönlich zum
Telefonhörer gegriffen, um Vertretern der Presse klarzumachen, dass "es so
nicht geht." Nun sucht er eine Wohnung im Raum Böblingen und werde sich
auf den Bundestagswahlkampf konzentrieren. Ehrungen für langjährige
Mitgliedschaft standen an dem Abend ebenfalls auf dem Programm. 40 jähriges
Jubiläum: Georg Sellgrad, 35 Jahre dabei: Herbert Keiser, 30 jähriges
Jubiläum: Heinrich Hüer, Claudia Matthaei, 25 jähriges Jubiläum: Werner
Mornhinweg, Melanie Schirmer und Hans Fast. Stellvertretend für die Jubilare
bedankte sich Paul Nemeth bei Heinrich Hüer, der als einziger anwesend
sein konnte, für die Treue zur Partei und überreichte ihm eine
Ehrenurkunde.
Volle Unterstützung des CDU-Stadtverbandes Böblingen für Clemens
Binninger
Bei der
Nominierungsveranstaltung am 23.11.2001 in Magstadt konnte sich der 39-jährige
Polizeioberrat Clemens Binninger gegen die Bundestagsabgeordnete Brigitte
Baumeister und drei weiteren Kandidaten im dritten Wahlgang durchsetzen. Bei
der entscheidenden Stichwahl entfielen auf Binninger 340 Stimmen, Baumeister
erhielt 256 Stimmen.
"Nach den
harten Auseinandersetzungen im Vorfeld dieser Nominierung muss die Kreis-CDU
wieder zu uneingeschränkter Geschlossenheit zurückfinden. Dies ist die Voraussetzung
für einen Erfolg bei der Bundestagswahl 2002 im Kreis Böblingen“, so Paul
Nemeth.
Gewaltkriminalität auf dem Vormarsch - Polizeibericht beim
CDU-Stadtverband
Kein Thema könnte
derzeit aktueller sein als das Problemfeld Innere Sicherheit. Folgerichtig
informierte sich der CDU-Stadtverband aus erster Hand, um Einblicke in
die Lage in Stadt und Kreis zu gewinnen. Der stellvertretende Revierleiter des
Polizeireviers Böblingen, Jörg Heindl, zeigte mit zahlreichen Statistiken alle
Facetten der Straftaten und die Schwerpunkte der Polizeiarbeit auf.
Schwerpunkt
der Kriminalität in den großen Städten
Der vom
Stadtverbandsvorsitzenden Paul Nemeth eingeladene Polizeihauptkommissar
bemerkte eingangs, dass die großen Städte Böblingen, Sindelfingen, Herrenberg
und Leonberg 50 % der Einwohner beherbigen, dass dort aber etwa 70 % aller
Straftaten passieren. Für die Stadt Böblingen sehen die Zahlen so aus: 13 % der
Kreisbevölkerung ist dort wohnhaft, aber 22 % aller Straftaten finden in
Böblingen statt. Dies habe viel mit der
Kriminalität im Zusammenhang mit Drogen zu tun, die sich in größeren Städten
verstärkt zeige. Aber auch die Verfolgung der Straftaten geschehe in größeren
Städten intensiver, womit sich ein Teil der Unterschiede erklärten. Die Statistik
spricht eine klare Sprache: In Böblingen kommen auf 1.000 Einwohner 73,4
Straftaten pro Jahr, in Altdorf sind es dagegen nur 9,7 Straftaten!
In der
anschliessenden Diskussion wurde das Schwerpunktproblem Drogenmißbrauch
intensiv diskutiert. Jörg Heindl betonte, dass die Folgen der Drogensucht,
nämlich die Beschaffungskriminalität, als Hauptärgernis für die Gesellschaft
wahrgenommen werde.
Zufrieden ist der
Polizist mit der technischen Ausstattung der Polizei. Natürlich könne man nicht
wunschlos glücklich sein, aber die Ausstattung mit Fahrzeugen, Funkgeräten oder
Computern sei insgesamt zufriedenstellend.
Staatsminister
Dr. Christoph Palmer sprach im
Mediencafé über die Bedeutung des Internets
Wenn im Hause
Palmer eine Tiefkühlpizza oder Schokoladeneis fehlt, wirft die Familie den
Computer an. "Natürlich bestellen wir auch Waren über das Internet,"
für Baden-Württembergs Staatsminister Dr. Christoph Palmer gehört moderne
Technik auch privat zum Alltag.
"Das ist die
Zukunft," sagt er bei einem Besuch im Böblinger Mediencafé: "In zehn
Jahren steht in jedem Haushalt so selbstverständlich ein Computer wie heute ein
Farbfernseher."
Der 38-Jährige ist überzeugt vom Siegeszug der Kommunikation via
Datenleitungen: "Wir befinden uns im Übergang von einer Dienstleistungs-
hin zu einer Kommunikationsgesellschaft. Das Internet ist der Schlüssel für die
Zukunft. Fast jeder Bereich unseres Lebens wird betroffen sein."
Jetzt sei es
wichtigste Aufgabe, die Menschen auf diese neuen Möglichkeiten der Lebensgestaltung
vorzubereiten. "Wir brauchen auf der einen Seite die entsprechenden
Ausbildungsgänge. Gerade im Raum zwischen Böblingen, Sindelfingen und
Herrenberg habe das entscheidende Bedeutung: "Wir sprechen hier zu Recht
vom schwäbischen Silicon Valley. Diese herausragende Position können wir aber
nur halten und weiter ausbauen, wenn die entsprechenden Mitarbeiter zur
Verfügung stehen."
Landrat Dr. Reiner Heeb bei der Böblinger CDU - Informationen und Visionen
Im Rahmen der
Veranstaltungsreihe "CDU im Gespräch" war der scheidende Landrat Dr.
Reiner Heeb bei der Böblinger CDU zu Gast und informierte die Zuhörer über die
Investitionen und politischen Entscheidungen, die vor allem für die Stadt
Böblingen von großer Bedeutung sind. "Ich bin ein glücklicher Böblinger
und beabsichtige auch hier wohnen zu bleiben - trotz
Müllverbrennungsanlage", begann der Landrat seine Ausführungen. Doch
zunächst wies er auf andere Kreiseinrichtungen hin, die in Böblingen beheimatet
sind: das Landratsamt, das Kreiskrankenhaus Böblingen mit 500 Betten und die
Kreisschulen, hier vor allem die Mildred-Scheel-Schule und die Akademie für
Datenverarbeitung (ADV).
Detailliert wusste Dr. Reiner Heeb über bereits abgeschlossene Baumaßnahmen und
gerade laufende Um- und Anbaumaßnahmen in den Kreiseinrichtungen zu berichten.
So wurde in das Böblinger Krankenhaus inzwischen schon weit mehr als die
ursprünglichen Baukosten investiert.
Prof. Wilhelm Spruth bei der CDU im Gespräch
Ein klares Plädoyer
für erleichterte Zugangsmöglichkeiten nach Deutschland für Computerspezialisten
hielt der Böblinger Informatik-Professor Dr. Wilhelm Spruth im Rahmen eines
Vortrages der Veranstaltungsreihe CDU im Gespräch.
Der Mangel an
Informatikern sei geradezu katastrophal, dies gelte aber auch für verwandte
Bereiche wie Elektrotechnik, Maschinenbau oder Verfahrenstechnik, sagte Spruth.
Je höher der Ausbildungsstand, umso größer sei der Bedarf in der Industrie.
Noch vor drei Jahren sei dies völlig anders gewesen. Damals seien auch die
Kapazitätender Universitäten nur zu 40 Prozent ausgelastet gewesen. Heute gebe
es fast 50 Prozent mehr Studienbewerber als Plätze. Prof. Spruth wies darauf
hin, dass es einen langfristigen Trend gebe, der im Bereich der
Informationstechnik einen jährlichen Zuwachs am Anteil des Bruttosozialprodukts
von 0,1 Prozent verzeichne.
Die Geschichte des Böblinger Schlossberges - Der Böblinger Kulturamtsleiter Dr. Günther Scholz bei der CDU im Gespräch
Mit Bildern, Fakten
und vielen Geschichten führte Dr. Scholz die Zuhörer in die Vergangenheit
Böblingens bis in das 11. Jahrhundert zurück. Der Referent betonte, dass fast
700 Jahre der 750 jährigen Geschichte Böblingens, das Schloss das politische,
kulturelle und kommunikative Zentrum der Stadt war.
Erst seit 1950 ist
der Schlossberg ohne Schloss. Durch den verheerenden Luftangriff im Oktober
1943 brannte der historische Südflügel im Zweiten Weltkrieg völlig aus. Seine
Ruinen wurden 1950 abgetragen, fügte Dr. Scholz hinzu. Der Böblinger Bote vom
4. Februar kommentierte damals: "Wer seinen Blick über die kahle Stelle
schweifen lässt empfindet wieder einmal mit bitterem Weh die Tragik des
Schicksals, das im Jahr 1943 unsere Stadt neben anderen Dingen vor allem seines
markantesten Wahrzeichens beraubt hat."
24.02.2001
CDU Böblingen informiert sich über BSE
Zentrales Thema der jüngsten Sitzung des Stadtverbandes der CDU Böblingen war
die BSE-Krise und die Folgen für die Verbraucher und die Landwirtschaft. Ein
Fachmann aus dem Landwirtschaftsministerium berichtete über den neuesten Stand
der Entwicklung. Der Experte betonte, dass man über den Erreger und die Art der
Übertragung noch nichts wisse. Dennoch hält er die Ängste der Bevölkerung für
übertrieben. Die von der neuen Gesundheitsministerin geforderte Änderung des
Verbaucherverhaltens hält er für illusionär. Die Reduzierung der Rinderbestände
in Deutschland bedeute für die Landwirtschaft nichts anderes als deren
Existenzvernichtung. Wenn sich die Lage in einigen Monaten oder Jahren wieder
beruhigt habe, müsse das dann wieder nachgefragte Rindfleisch aus anderen
EU-Ländern importiert werden, weil es die Betriebe in Deutschland dann nicht
mehr gebe. Gesicherte Erkenntnisse über die Art der Krankheit wird es nach
Auffassung des Experten kurzfristig nicht geben. Es könne 10 bis 15 Jahre
dauern, bis die Wissenschaft die Zusammenhänge restlos erforscht habe.
Von Vorstandsmitgliedern wurde jedoch betont, dass die Sorgen der Menschen
ernst genommen werden müssten und dass ein Umdenken bei der Landwirtschaft zu
Recht gefordert werde. Die Verbaucher wären angesichts der großen
Gesundheitsgefahren bereit, für bessere Qualität einen höheren Preis zu
bezahlen. Eine Benachteiligung der heimischen Landwirtschaft gegenüber
Landwirten aus anderen EU-Staaten wird allerdings konsequent abgelehnt.
Es wurde abschliessend beschlossen, diese Thematik im Rahmen einer öffentlichen
Veranstaltung mit je einem Vertreter aus der Landwirtschaft, der Metzgerinnung
und der Veterinärmedizin zu vertiefen. CDU
Böblingen setzt sich für mehr Sauberkeit ein
Die Böblinger CDU
hat sich im Rahmen einer Vorstandssitzung am 21.03.2000 intensiv mit dem
Problem der zunehmenden Verunreinigung im Stadtgebiet befasst. Immer häufiger
könne man überquellende Abfallkörbe und achtlos weggeworfene Dosen, auch in
sensiblen Bereichen, etwa rund um die Seen, beobachten. Diesen, dem Stadtbild
abträglichen, Mißständen entgegenzuwirken müsse das Ziel von Stadtverwaltung
und Gemeinderat sein. Die CDU unterstützt die "Stadtputzete" am 8.
April 2000 und fordert alle Bürgerinnen und Bürger auf, mitzuhelfen. "Die
einmal jährlich stattfindende Putzaktion kann aber nur ein Baustein im Rahmen
eines Gesamtkonzeptes sein, um das Müllproblem in den Griff zu kriegen",
so Pressesprecher Uwe Schwenker. Daher werde die Stadtverwaltung aufgefordert,
ein Konzept zu erarbeiten, um die Sauberkeit in der Stadt dauerhaft und
grundlegend zu verbessern.
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